Sonntag 16. November 2008
Das »Konjunkturpaket« der Bundesregierung wird die Krise nicht einmal spürbar aufhalten können.
Jungle World Nr. 46, 13. November 2008
Peter Samol
In aller Welt brechen den Unternehmen die Aufträge in Rekordgeschwindigkeit weg. Nach den USA und Europa geht es jetzt auch mit Asien, Australien und Lateinamerika wirtschaftlich bergab. Dabei handelt es sich keineswegs nur um ein Debakel innerhalb der Finanzwelt. Spätestens mit dem Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage wird deutlich, dass die Probleme schon immer in der so genannten Realwirtschaft lagen. Weiterlesen »
Freitag 14. November 2008
Warum am Platzen der Finanzblase nicht die “Gier der Banker” Schuld ist und es keine Rückkehr zum “Rheinischen Kapitalismus” geben kann
Download: Flugblatt Crashkurs (PDF) 10.11.2008, English version
Eine neue Dolchstoßlegende macht die Runde: „unsere Wirtschaft“ soll der grenzenlosen Habgier einer Handvoll Banker und Spekulanten zum Opfer gefallen sein. Gefüttert durch das billige Geld der US-Zentralbank und unterstützt durch unverantwortliche Politiker hätten sie die Welt an den Rand des Abgrunds geführt, während „die Ehrlichen mal wieder die Dummen“ seien.
Nichts ist sachlich so falsch und ideologisch so gemeingefährlich wie diese auf allen Kanälen der öffentlichen Meinung verbreitete Vorstellung. Weiterlesen »
Freitag 14. November 2008
Freitag 14. November 2008
Why the collapsing of the financial bubble is not the fault of “greedy bankers” and why there can be no going back to a social welfare capitalism
Deutsche Version
A new version of the “stab in the back” legend of the 1920s and ‘30s is making the rounds: “our” economy has supposedly fallen victim to the limitless greed of a handful of bankers and speculators. Gorged on the cheap money of the U.S. Federal Reserve and backed up by irresponsible politicians, these greedy bankers have–so the legend goes–brought the world to the edge of the abyss, while honest people are made to play the fools.
Nothing could be more contrary to fact Weiterlesen »
Donnerstag 13. November 2008
Jungle World Nr. 46/08, 13. November 2008 (dort unterm Titel “Maximale Dummheit”)
Lothar Galow-Bergemann
Oskar Lafontaine staunte nicht schlecht: „Unsere Vorschläge werden so schnell akzeptiert, dass wir damit gar nicht mehr nachkommen.“ Gerade hatte sein Amtsnachfolger Steinbrück eine knallharte antikapitalistische Maßnahme präsentiert: Weiterlesen »
Dienstag 11. November 2008
Die Krisis-Website ist neu strukturiert und gestaltet und seit heute online! Für manche wird es anfangs vielleicht etwas ungewohnt sein, in der neuen Seite zu navigieren, andere werden sich freuen, dass endlich eine Struktur da ist, wie sie sich auch sonst überall im Netz duchsetzt. In kurzer Zeit werden sich sicher alle an die neue Form gewöhnt haben. Weiterlesen »
Sonntag 9. November 2008
Andreas Exner, 7. November 2008
“Krieg, nicht etwa ökonomische Weisheit, beendete die Depression” schrieb John Kenneth Galbraith. Mit ökonomischer Weisheit meint Galbraith den New Deal. Schon bei Amtsantritt 1933, mitten in der Großen Depression, hatte US-Präsident Franklin D. Roosevelt damit begonnen, die Amerikaner auf ein nationales Rettungspaket hin einzuschwören. Weiterlesen »
Freitag 7. November 2008
Andreas Exner
Zwischen 2007 und 2008 wurden Nahrungsmittel global gesehen um 52 Prozent teurer. Laut FAO vergrößerten 2007 deshalb 75 Millionen Menschen das Heer der Hungernden. Weltweit sind damit schätzungsweise 923 Millionen Menschen mangelhaft ernährt. Weiterlesen »
Freitag 31. Oktober 2008
von Ernst Lohoff
Panik herrscht in Wirtschaft und Politik. Das Platzen der amerikanischen Immobilienblase hat eine Kettenreaktion ausgelöst. Eine Mega-Bankenpleite jagt die nächste. Weltweit befinden sich die Börsen im freien Fall und auch die Weltkonjunktur schmiert ab. Weiterlesen »
Donnerstag 30. Oktober 2008
Andreas Exner
Sekretärinnen stellen an ihren Arbeitsplätzen Kerzen auf; Schulklassen pilgern in den Landtag, um seinen Sarg zu sehen; ein Meer von Kerzen macht aus der Unfallstelle einen Friedhof; der ORF wittert große Traurigkeit; sie lege sich auf den Klagenfurter Hauptplatz, breite sich aus über das ganze Land. Und wirklich, wer dieser Tage den Winden Südösterreichs lauschte, hörte sie leise weinen. Unsere Kärntnerinnen und Kärntner. Trauert, Leute, trauert. Und zwar um mich. Ich wohne hier, es ist entsetzlich. Weiterlesen »