21.12.2011  Beitrag drucken

Die Krise heisst (Finanz-)Kapitalismus!? (Audio)

Mitschnitt einer Diskussionsveranstaltung mit Norbert Trenkle und Thomas Sablowski

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Quelle: Archive.org

Hier der Ankündigungstext:
mit Norbert Trenkle und Thomas Sablowski
Zeit: Di., 30.11., 20.00
Ort: Café KoZ, Campus Bockenheim, Universität Frankfurt

Die seit 2008 andauernde Immobilien- und Finanzkrise hat geschafft woran sich die Linke nicht nur hierzulande seit Jahren die Zähne ausbeißt: Mit mal mehr, öfter weniger kritischem Gehalt wird das Stichwort „Kapitalismus“ auch über das Feuilleton hinaus gesellschaftlich wieder diskutiert.

In der Praxis stellte sich die Linke aber mehr als einmal ziemlich ratlos dar. Die Krise soll möglichst einfach erklärt werden, der theoretische Klärungsprozess steht allerdings noch am Anfang.

Die bisher vorgelegten unterschiedlichen Kriseninterpretationen folgen teilweise konkurrierenden Einschätzungen: Sind die Banken z.B. Verursacher oder nur Profiteure der Krise, oder vielleicht beides?Wie lässt sich die, mitunter tiefgreifende Veränderungen in den sozialen Bereiche auslösende, gesellschaftliche Entwicklung begreifen? Wäre die für Frankfurt geplante Bankenblockade eine angemessene linke Intervention gewesen? Welche praktischen Konsequenzen lassen sich überhaupt für die Linke aus einer theoretischen Einordnung der Krise gewinnen?

Diese und ähnlich Fragen wollen wir gemeinsam mit euch und Norbert Trenkle (Krisis) sowie Thomas Sablowski (Uni Ffm) auf der Veranstaltung diskutieren.

Eine Veranstaltung der Antifa [F], Frankfurt/M.