Курс по катастрофи
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Ernst Lohoff
Die schlechten Nachrichten häufen sich. Kaum hat Ifo-Chef Werner Sinn darauf reagiert, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal um 3,5 Prozent abgestürzt ist, und die Wachstumsprognose seines Instituts für das Jahr 2009 auf minus 2,2 Prozent nach unten korrigiert, sind schon die nächsten Berichtigungen fällig. Weiterlesen »
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Ernst Lohoff
In den letzten Jahrzehnten galt Marx als toter Hund. Angesichts der Erschütterungen auf den Weltfinanzmärkten, die sich gerade zu einer veritablen Weltwirtschaftskrise ausweiten, ist sein Name plötzlich wieder in aller Munde. Diese Konjunktur ist freilich nicht mit der ernsthaften Wiederentdeckung seiner Kritik der Politischen Ökonomie zu verwechseln. Weiterlesen »
konkret 12/2008
Lothar Galow-Bergemann
Als der Erzbischof von München und Freising – der Mann heißt tatsächlich Marx – kürzlich all jene zur “Umkehr“ aufrief, “die meinten, ohne Arbeit schnell reich werden zu können“ (Spiegel online, 25.10.), hat er vermutlich nicht an das Volk der Lottospieler gedacht. Ausdrücklich ermahnte er „die gescheiterten Banker“ zur Buße, Weiterlesen »
Peter Samol
Kreditklemme war gestern. Jetzt schlagen die Absatzausfälle weltweit voll zu Buche und lassen die so genannte „Finanzkrise“ als das in Erscheinung treten, was sie von Anfang an war: eine fundamentale Wirtschaftskrise. Weiterlesen »
Jungle World Nr. 46, 13. November 2008
Peter Samol
In aller Welt brechen den Unternehmen die Aufträge in Rekordgeschwindigkeit weg. Nach den USA und Europa geht es jetzt auch mit Asien, Australien und Lateinamerika wirtschaftlich bergab. Dabei handelt es sich keineswegs nur um ein Debakel innerhalb der Finanzwelt. Spätestens mit dem Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage wird deutlich, dass die Probleme schon immer in der so genannten Realwirtschaft lagen. Weiterlesen »
Download: Flugblatt Crashkurs (PDF) 10.11.2008
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Eine neue Dolchstoßlegende macht die Runde: „unsere Wirtschaft“ soll der grenzenlosen Habgier einer Handvoll Banker und Spekulanten zum Opfer gefallen sein. Gefüttert durch das billige Geld der US-Zentralbank und unterstützt durch unverantwortliche Politiker hätten sie die Welt an den Rand des Abgrunds geführt, während „die Ehrlichen mal wieder die Dummen“ seien.
Nichts ist sachlich so falsch und ideologisch so gemeingefährlich wie diese auf allen Kanälen der öffentlichen Meinung verbreitete Vorstellung. Weiterlesen »
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A new version of the “stab in the back” legend of the 1920s and ‘30s is making the rounds: “our” economy has supposedly fallen victim to the limitless greed of a handful of bankers and speculators. Gorged on the cheap money of the U.S. Federal Reserve and backed up by irresponsible politicians, these greedy bankers have–so the legend goes–brought the world to the edge of the abyss, while honest people are made to play the fools.
Nothing could be more contrary to fact Weiterlesen »
Jungle World Nr. 46/08, 13. November 2008 (dort unterm Titel “Maximale Dummheit”)
Lothar Galow-Bergemann
Oskar Lafontaine staunte nicht schlecht: „Unsere Vorschläge werden so schnell akzeptiert, dass wir damit gar nicht mehr nachkommen.“ Gerade hatte sein Amtsnachfolger Steinbrück eine knallharte antikapitalistische Maßnahme präsentiert: Weiterlesen »