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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

12.12.2012 Beitrag drucken

Workaholics und Burnout

Peter Samol



In der heutigen Arbeitswelt wachsen ständig die Anforderungen. Und obwohl die Menschen bereits ungeheuer viel arbeiten, wird ihnen immer noch mehr Leistung abverlangt. Das hat seinen Grund im Prozess der unendlichen, selbstzweckhaften Wertschöpfung, in welcher Menschen ihre Existenzberechtigung nur durch Arbeit erhalten. Zugleich werden sie jedoch immer mehr durch den Einsatz von Technologie ersetzt. In dieser Situation dürfen nur noch die Leistungsfähigsten im Beschäftigungssystem verbleiben, um sich dort jeden Tag erneut ihre Daseinsberechtigung zu erarbeiten. Wer nicht mehr mithalten kann, gerät schnell in die Gefahr, dem Aussonderungsprozess zu erliegen und sich anschließend auf den Fluren der Arbeitsagenturen oder in einem schlecht bezahlten prekären Beschäftigungsverhältnis wiederzufinden. Diese ständige Drohung spornt alle dazu an, sich noch mehr anzustrengen. Das wiederum steigert die allgemeinen Anforderungen und das Hamsterrad dreht sich immer schneller. Es ist eine Entwicklung, die kein absehbares Ende hat. Weiterlesen »

12.12.2012 Beitrag drucken

Von saugenden Bankern und anderen Krisenerscheinungen

Stephan Grigat
Stephan Grigat über ein neues Buch, das die der aktuellen Krisendiskussion zugrunde liegenden Basisannahmen und -kategorien in Frage stellt. Weiterlesen »

02.11.2012 Beitrag drucken

Terremoto nel mercato mondiale

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Sulle cause profonde dell’attuale crisi finanziaria

Norbert Trenkle (gruppo Krisis)

[Nel 2008, a seguito della crisi economica mondiale scatenata dall'implosione dei cosiddetti mutui “subprime” negli Stati Uniti, esce, a cura di Norbert Trenkle del gruppo Krisis, il testo “Weltmartkbeben” (Terremoto nel mercato mondiale), qui tradotto.

Il testo assume un’importanza particolare, nella misura in cui riassume le posizioni che questo gruppo porta avanti da anni e che in qualche modo hanno largamente anticipato la crisi e le sue ragioni. Esso prova a dare una lettura “inattuale” e fuori dal coro della crisi economica in corso, lettura che può aiutare ad impostare correttamente il problema e a cercare soluzioni più radicali e capaci di intaccarne i meccanismi di fondo. Weiterlesen »

02.11.2012 Beitrag drucken

Neoliberalism Turned into the Godfather of the Finance Industry: Ernst Lohoff and Norbert Trenkle Discuss the Economic and Financial Crisis – Part 3 of 3

Deutsche Version

Questions by Reinhard Jellen, Translated from the original German by Joe Keady, Originally published in: Telepolis August 6, 2012, Part 1 of this interview is here; part 2 is here.

During the Keynesian era, the state established itself as an active supporter of economic life through direct and indirect interventions. However, the basic inconsistency between material output and its abstract and crisis-prone valorization in the bourgeois economy was never questioned. As a result, the fundamental dilemma remained: an increase in productivity with unchanged or stagnant rates of accumulation accompanied by a tendency to cut jobs and the increasing erosion of the basis for real accumulation. Weiterlesen »

02.11.2012 Beitrag drucken

The Economic Crisis and Fictitious Capital: Ernst Lohoff and Norbert Trenkle Discuss the Economic and Financial Crisis – Part 2 of 3

Deutsche Version

Questions by Reinhard Jellen, Translated from the original German by Joe Keady, Originally published in: Telepolis August 2, 2012, Part 1 of this interview is here; part 3 is here

While both neoliberal and Keynesian theorists prefer to interpret the crisis as a problem of supply- or demand-side valorization, Ernst Lohoff and Norbert Trenkle claim that the bourgeois economy suffered a heart attack with the onset of the IT age when the increasing replacement of human labor with technology crowded exponentially larger numbers of people out of waged labor than it took in while retaining labor as the fundamental source of profit. It is a change that they say can only be compensated with speculative capital, or what is known as “fictitious capital.” Weiterlesen »

02.11.2012 Beitrag drucken

Making Every Central Bank a Bad Bank: Ernst Lohoff and Norbert Trenkle Discuss the Economic and Financial Crisis – Part 1 of 3

Deutsche Version

Questions by Reinhard Jellen, Translated from the original German by Joe Keady, Originally published in: Telepolis on August 1, 2012, Part 2 of this interview is here; part 3 is here

Black clouds on the horizon: With economies in Europe threatening to fall like dominoes and the end of the euro in sight, the political countermeasures seem to be increasingly ineffective despite their absurd dimensions (Germany, for example, is currently committed to an overall liability of € 644 billion). Weiterlesen »

18.10.2012 Beitrag drucken

Dem Steuerzahler dienen

Die Linkspartei kann auf die Vorwürfe des Landesverrats nur mit dem Treueschwur auf das deutsche Volk reagieren.

Kommentar von Lothar Galow-Bergemann (erschienen in der jungle world Nr. 42, 18. Oktober 2012)

Fast hätte man einmal wieder so richtig Freude an der deutschen Politik haben können: Während die Kanzlerin im Athener Präsidentenpalast die schwäbische Hausfrau gab, protestierte der Vorsitzende einer Bundestagspartei auf dem Syntagma-Platz. Er hätte dabei das Gewäsch über die faulen Griechen auseinandernehmen können, die den fleißigen Deutschen auf der Tasche liegen. Weiterlesen »

10.10.2012 Beitrag drucken

Veranstaltung: Buchvorstellung zu ‘Die große Entwertung’

Ernst Lohoff / Norbert Trenkle

Die Buchvorstellung findet statt im Rahmen des Blockupy-Aktionstages in Frankfurt am Main am Samstag, dem 20.10.2012 von 14-15 Uhr am Roßmarkt Weiterlesen »

15.08.2012 Beitrag drucken

Seminar: Krisengespenster. Entwertungsprozess und linke Reaktionsmuster

28. – 30. September 2012  (Burg Hoheneck, 91472 Ipsheim)

  • Die Entwertung Europas. Wie die inneren Widersprüche des Euro den Krisenverlauf in Europa bestimmen (Ernst Lohoff, Nürnberg)
  • Autoritäre Reflexe. Regressive Krisenverarbeitung in Osteuropa (Tomasz Konicz, Poznan)
  • Die Sehnsucht nach dem starken Staat. (Zur Kritik der realsozialistischen Nostalgie in der Linken (Julian Bierwirth, Göttingen)
  • Schulden-Graeber-Kredit. Zur Kritik des monetären Alltags und seiner Erzählungen (Franz Schandl, Wien)
  • Die Welt als Willkür und Verschwörung. Zur Kritik des Antiimperialismus (Lothar Galow-Bergemann, Stuttgart/ Olaf Kistenmacher, Hamburg)
  • Goodbye Lenin. Warum die Revolutionskonzepte des 20. Jahrhunderts nicht für eine Aufhebung des Krisenkapitalismus taugen. (Norbert Trenkle, Nürnberg) Weiterlesen »
09.08.2012 Beitrag drucken

Der Neoliberalismus wurde zum Paten der Finanzindustrie

Interview mit Ernst Lohoff und Norbert Trenkle über die Wirtschafts- und Finanzkrise – Teil 3

Fragen von Reinhard Jellen

English Version

In der Epoche des Keynesianismus hat sich der Staat mit seinen direkten und indirekten Eingriffen als aktiver Förderer des Wirtschaftslebens etabliert. Jedoch wurde der grundlegende Widerspruch zwischen dem stofflichen Output und seiner abstrakten und krisenhaften Verwertung in der bürgerlichen Ökonomie nicht angetastet. Somit blieb das Grunddilemma, dass eine Steigerung der Produktivität bei gleichbleibender oder stagnierender Akkumulationsquote mit dem tendenziellen Abbau von Arbeitsplätzen einhergeht und die Basis der Realakkumulation zunehmend erodiert wird, bestehen. Weiterlesen »