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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Alltag und Wahn« von Lothar Galow-Bergemann

31.12.2002 Beitrag drucken

Selbst-Bewegung statt Auto-Mobilismus

ZUR PERSPEKTIVE EINER BEWEGUNG GEGEN DEN MOBILIS-MUSS ALS EMANZIPATORISCHER PRAXIS

von Lothar Galow-Bergemann

Dass nur noch die Gedanken frei seien und sonst nichts mehr, ist eine Horrorvorstellung. Sollen Kritik und Analyse auf Dauer mehr bewirken, als selbstgenügsame Insassen von Elfenbeintürmen mit Erkenntnis und Gedankenfutter zu versorgen, so müssen sie immer wieder auf ihre Tauglichkeit als Zugang zu Praxis erprobt werden.Wenn so viele Ansätze mit emanzipatorischem Anspruch gescheitert sind und dies mit guten Gründen, so gilt es, daraus lernend nach neuen Ansätzen zu suchen. Im folgenden sollen zwei Thesen belegt werden.

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31.12.2001 Beitrag drucken

Die Wirtschaft ist nicht die Lösung, sondern das Problem

Rede zum europaweiten autofreien Tag, 22. September 2001, in Stuttgart.

Von Lothar Galow-Bergemann

– autofrei leben, die Initiative der Autofreien –

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wer von uns kennt es nicht: da hast du lange und geduldig mit einem Mitmenschen über all die Nachteile und schlimmen Folgen des Automobilismus gesprochen. Dein Gegenüber hat immer nur genickt und widerwillig zustimmend gebrummt. Doch plötzlich holt er zum Befreiungsschlag aus und schleudert Dir das ultimative Argument entgegen: es sind die Sprudelkästen, derentwegen mensch leider, leider und natürlich vollkommen wider bessere Einsicht halt doch mit dem Auto fahren muß.

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31.12.1999 Beitrag drucken

Gesellschaftlicher Fortschritt heute heißt Aufhebung der Arbeit

Referat gehalten am 10. Mai 1999 in Stuttgart zur Diskussionsveranstaltung “Hat die Arbeit Zukunft?”

Wer was gegen die Arbeit hat ist entweder stinkreich oder stinkfaul. Wer gar bezweifelt, daß die Arbeit unabdingbare Grundlage menschlicher Existenz sei will uns sicher auch noch allen Ernstes erzählen, daß wir auf die Luft zum Atmen verzichten könnten. So sagt es uns der gesunde Menschenverstand des Alltagsbewußtseins. Und so sagt es auch die traditionelle linke Sicht auf die Welt. Allerdings nicht, weil sie recht hat, sondern weil traditionelles linkes Denken viel mehr mit dem herrschenden Alltagsbewußtsein zu tun hat, als es selber weiß. Was zu beweisen wäre.

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