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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Antisemitismus und Rassismus« von Ernst Lohoff

31.12.2006 Beitrag drucken

Gott kriegt die Krise

Wo andere einen Konflikt „Orient gegen Okzident“ oder „The West against the Rest“ ausmachen, sollte sich die Linke zurückhalten und die kulturalistische Identitätspolitik angreifen.

Aus Jungle World vom 27.9.2006

Von Ernst Lohoff

Die meisten politischen Debatten und Richtungsstreitigkeiten verebben mehr oder minder spur- und folgenlos. Viele sind quasi schon vergessen, während sie noch toben. Nur ganz wenige zeigen historische Brüche an und finden irgendwann einmal Eingang in die Geschichtsschreibung. Von der unseligen Debatte um den „Kampf der Kulturen“, die im Frühjahr 2006 nicht nur die bundesdeutsche Öffentlichkeit beschäftigte, steht zu befürchten, dass sie in diese Königskategorie fallen könnte.

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31.12.1998 Beitrag drucken

Geldkritik und Antisemitismus

von Ernst Lohoff

1.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war man sich in der Erwartung einig, daß Fortschritt und Vernunft das heranbrechende Säkulum prägen würden. Die Herausbildung der modernen Warengesellschaft wurde als Prozeß der sukzessiven Entmystifizierung und restlosen Durchrationalisierung aller Verhältnisse verstanden. Die sozialistische Opposition proklamierte zwar, erst die Befreiung von kapitalistischer Herrschaft würde das von ihr emphatisch mit gefeierte Rationalitätspotential der Moderne voll zur Entfaltung bringen; kulturkonservative Stimmen wiederum trauerten um all das, was sie mit der voranschreitenden “Entzauberung der Welt” verloren gehen sahen; beide Strömungen haben damit die herrschende fortschrittsoptimistische Sichtweise aber keineswegs in Frage gestellt, sondern lediglich variiert.  Weiterlesen »

31.12.1991 Beitrag drucken

Von Auschwitz nach Bagdad

Anmerkungen zu den wundersamen Wandlungen des Anti-Antisemitismus

von Ernst Lohoff

Download (PDF): von-auschwitz-nach-bagdad.pdf

31.12.1989 Beitrag drucken

Die Wechseljahre der Republik

Über die Volksparteien und ihre ungeliebten Kinder

Ernst Lohoff

“Die Gemeinschaft der Demokraten” hat Zuwachs bekommen. 40 Jahre nach Gründung der Republik erweist sich ihr Schoss als noch immer fruchtbar. Die demokratische Familienplanung hat abermals versagt und die bundesdeutsche Demokratie läuft trotz 5% Klausel auf ihre alten Tage noch Gefahr, auf den Status einer kinderreichen Familie herabzusinken.

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