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Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Aufklärung und Gegenaufklärung« von Udo Winkel

31.12.2002 Beitrag drucken

Unsystematische Gedanken zur Aufklärungsproblematik

Diskussionsbeitrag zur Aufklärungs- und Wissenschaftsproblematik angeregt durch die vorgelegten Artikel und Papiere und den kontroversen Diskurs

Du glaubst, du seist dem Kloster entronnen? Es muß jetzt jeder sein Leben lang ein Mönch sein — Sebastian Franck

Wenn wir die Warensubjekte kritisieren, heißt das nicht, daß wir schon keine mehr wären — Claus Peter Ortlieb

Udo Winkel

I.

Wer die Aufklärung zum notwendigen Ausgangspunkt für jedes kritische Denken und jegliche Reflexion erklärt, wie in sich widersprüchlich und dialektisch diese auch gesehen werden mag, kann sich darauf berufen, daß sie natürlich Bedingung der Möglichkeit der Reflexion in der und über die Moderne ist und insofern unhintergehbar bleibt. Jede Fetischform bringt notwendigerweise, durch die vollzogene Objektivierung ein „Subjekt-Objekt-Verhältnis” und damit Reflexion hervor, wie mystifiziert diese auch sein mag. Die Aufklärung kritisiert die Fetischformen der vorbürgerlichen Gesellschaften, wobei die Religionskritik nicht über den Priesterbetrugsvorwurf hinauskommt.

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