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Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Der Mythos vom Kampf der Kulturen« von Karl-Heinz Lewed

15.03.2010 Beitrag drucken

Erweckungserlebnis als letzter Schrei

Der Islamismus und die rational-irrationale Subjektivität der Warengesellschaft

Karl-Heinz Lewed

„Die dschihadistische Volksbewegung mit dem langen Weg, den sie zurücklegen muss, den bitteren Leiden, die sie erduldet hat, mit ihren enormen Opfern und gewaltigen Verlusten vermag die Seelen zu läutern und sie über die Wirklichkeit zu erheben …, die Interessen entfernen sich von mittelmäßigen Streitigkeiten um Pfennige, von kurzfristigen Bedürfnissen, und … die Hassgefühle erlöschen, und die Seelen werden milder gestimmt, die Karawane steigt aus dem tief eingeschnittenen Tal zu dem hohen Gipfel empor, fern der fauligen Sümpfe und der Dschungelkämpfe … Die islamische Gesellschaft muss geboren werden, aber die Geburt vollzieht sich unter Schmerzen und Leid.“
Abdullah Azzam, erster Theoretiker des weltweiten Dschihad (Azzam 2006, S. 203)

1.

Das Phänomen des islamischen Fundamentalismus ist nur vor dem Hintergrund des Scheiterns der nachholenden Modernisierung in den „islamischen“ Ländern zu erklären Weiterlesen »

18.01.2009 Beitrag drucken

„Die Vertreibung aus dem Serail“

Georg Klaudas Buch zerstört das westliche Vorurteil über islamische Homosexuellenfeindschaft

Karl-Heinz Lewed

Nicht erst seit dem 11.9.2001 ist der Mythos vom totalitär-rückständigen Islam ein Lieblingsmotiv im Westen. Dass dieser in mittelalterlichen Strukturen befangen bleibe, zeige sich nicht zuletzt in der Unterdrückung von Frauen wie in seiner ausgeprägten Homophobie. Georg Klauda widerspricht mit seinem Buch „Die Vertreibung aus dem Serail“ dieser Einschätzung nachdrücklich. Weiterlesen »

27.11.2008 Beitrag drucken

Brüder, zum Gesetze, zur Freiheit

Über den Zusammenhang von Islamismus und westlichen Werten

Streifzüge 44/2008

Karl-Heinz Lewed

Islamismus und Modernisierung

Im Jahre 1936 sandte Hasan al-Banna, Grundschullehrer, Gründer und Führer der Muslimbruderschaft, eine Schrift mit dem Titel „Aufbruch zum Licht“ an den ägyptischen König Faruq.1

Darin forderte al-Banna eine Neuausrichtung, ja eine Wiedergeburt der ägyptischen Nation:

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