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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Krieg und Gewalt« von Franz Schandl

30.01.2009 Beitrag drucken

Da Decomposição do Trabalho

Deutsche Version

Franz Schandl

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31.12.2005 Beitrag drucken

Ökonomie des Tötens

Kolumne UNUMGÄNGLICH

Streifzüge 35/2004

von Franz Schandl

Im Wirtschaftsblatt, dem Handelsblatt für Österreicher, nimmt man sich kein Blatt vor den Mund. “Wir müssen lernen, jemandem einen Todesstoß zu versetzen.” Das behauptet Christine Bauer-Jelinek, ihres Zeichen Wirtschaftscoach und Gründerin eines “Instituts für Macht-Kompetenz” in der Ausgabe vom 23. Juli 2005. Es ist nicht zu übersehen, dass “der Konkurrenzkampf wesentlich härter geworden ist”, sagt sie und man wagt nicht zu widersprechen. Dem ist so.

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31.12.2005 Beitrag drucken

Lust auf Vernichtung

Der Genozid als universelle Kategorie der Moderne

Streifzüge 33/2005

von Franz Schandl

Ein Genozid ist gekennzeichnet durch die systematische Ausweitung der Opferung, durch die reale Inszenierung des totalen Opfers. Der als absolut böse geltende Feind soll nicht bloß niedergemacht, er soll weggemacht werden. Das exterministische Phantasma setzt sich als entschlossenes wie entscheidendes Kriterium. Die Opferung ist Trieb eines unbedingten Willens der Täter. Sie ist nicht mehr Aspekt, sondern will sein übergeordnete und universelle Instanz. Angesagt ist ausmerzen, ausradieren, auslöschen, austilgen, kurzum: vernichten.

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31.12.2001 Beitrag drucken

Der postmoderne Kreuzzug (pdf)

Schlaglichter und Zusätze einer möglichen Kritik des Krieges [PDF]

Download: der-postmoderne-kreuzzug.pdf

31.12.2001 Beitrag drucken

The road to nowhere

Von Franz Schandl

Enduring freedom betitelt die US-Administration ihren aktuellen Kreuzzug. Zweifellos, sie meint das so. Es ist kein Witz, keine Persiflage, kein schlechter Film. Es ist bitterer Ernst. Todernst. Angeblich sind inzwischen die ersten Bodentruppen gelandet.

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31.12.2001 Beitrag drucken

Auf Teufel komm raus

Franz Schandl

Fast sind wir sie ja schon los, diese lästige Neutralität. Doch jetzt will man ihr den entscheidenden Schlag versetzen. Die fatale Terrorserie in den USA ist für viele der willkommene Anlass. Endlich. Jetzt darf uns nichts mehr zurückhalten. Wir dürfen nicht neutral sein! Sagt der Kanzler (ÖVP. Wir müssen solidarisch sein! Sagt die Verteidigungsminister (FPÖ). Österreich muss irgendwie dabei sein, so die nationale Frohbotschaft. Auch hier und wir: Auf nach Kabul!

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31.12.2001 Beitrag drucken

Inifinitive Justice

Von Franz Schandl

Die dreckigste Vorhaben schreien nach dem tollsten Vokabular. Und nichts ist so toll wie die Wut, daher steht gegenwärtig die Tollwut so hoch im Kurs. Sie ist wahrlich eine planetarische Infektion. Infinite justice, grenzenlose Gerechtigkeit, kann doch nur so verstanden sein, dass bloß im Tod alle gleich sind. Den gilt es jetzt zu verbreiten. “Justice will be done” sagt Bush und empfiehlt sich als das scharfe Schwert seiner Werte, die unsere zu sein haben. Dort, wo das Beten beginnt, hört das Denken auf. Aber dazu ist der Glauben ja da, sei es an Gott oder Geld oder beides.

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31.12.1999 Beitrag drucken

Kleine grüne Flugzeuge

Zum hundertsten Geburtstag der »Fackel«.

Franz Schandl

Der moderne Krieg wird nicht nur im Kampf entschieden, sondern mehr denn je in den Köpfen zu Hause. Können die Reihen dicht geschlossen werden, dann wird die Rechnung der NATO aufgehen. Wenn nicht, nicht.

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31.12.1997 Beitrag drucken

Gewalt und Gesellschaft

Ambivalente Überlegungen wider das herrschende Unverständnis. Die Linke ist aufgefordert, ihr Verhältnis zur Gewalt zu klären. Also klären wir.

“Der reißende Strom wird gewalttätig genannt

Aber das Flußbett, das ihn einengt

Nennt keiner gewalttätig.”

Bertolt Brecht, Über die Gewalt

Franz Schandl

Es mag sein, daß manches, was jetzt folgt, widersprüchlich und absonderlich erscheint. Das hat zweifesfrei mit der hier vorgebrachten, heute ungewöhnlichen Sicht der Problematik zu tun. Wir gehen jedenfalls davon aus, daß nur eine dialektische Bestimmung der Gewalt uns die Möglichkeit gibt, die Frage ohne aufgeregtes Gezeter, ohne affirmatives Bejahen und Distanzieren zu führen. Mit solchen Gepflogenheiten soll gebrochen werden. Der Beitrag nimmt differenziert, aber dezidiert Stellung.

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