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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Krisentheorie und Krisenanalyse« von Franz Schandl

07.07.2009 Beitrag drucken

„Es ist der Glaube, der selig macht“

Insistierende Fragmente über kapitalistische Realhalluzinationen – Hypothesen

Streifzüge 45/2009

Franz Schandl

Wir haben gelernt, zu glauben. Warum sollte es mit dem Kapital anders sein. Es ist sogar zu vermuten, dass viele Keime unserer Imaginationen in der Ökonomie des Alltags stecken. Dass die dort erforderliche Sicht von Tausch und Täuschung alle anderen Phänomene zumindest prägt, wenn nicht dominiert. Fiktiv ist gar vieles. Fiktionen sind nicht Folge des Kapitals, sondern Bestandteil seiner rationalen und rationellen Grundkonstitution. Weiterlesen »

31.12.2000 Beitrag drucken

Die Krise bei Marx

Zu hinterlassende Notate einer exegetischen Häresie

von Franz Schandl

Eine der zentralen Überlegungen Marxscher Gesellschaftskritik ist die historische Einordnung des Kapitals und die Behauptung von dessen Endlichkeit. Vor allem im dritten Band des Hauptwerks versuchte Marx diese Endlichkeit theoretisch zu antizipieren, und sie als objektive Tendenz kapitalistischer Vergesellschaftung zu untermauern.

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31.12.1999 Beitrag drucken

Gesellschaftliches Marodieren

Ungeordnete Mosaiksteine eines Zerfalls

Franz Schandl

Was macht eine Gesellschaft, wenn sie an die Grenzen ihrer Entwicklung stößt? Unsere These lautet: Sie verfällt nicht in Wohlgefallen, sondern wird noch einmal all ihre destruktiven Kräfte entfalten. Jeder Niedergang setzt zerstörerische Energie frei, die alles andere als automatisch in Emanzipation umschlägt.

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