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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Krisentheorie und Krisenanalyse« von Peter Samol

06.04.2009 Beitrag drucken

Kreislaufprobleme

Warum Dienstleistungen als tragender Wirtschaftszweig nicht in Frage kommen

Streifzüge 45/2009

Peter Samol

Die Krise ist noch gar nicht richtig eingetreten, da wird bereits bekundet, ihr Ende sei in Sicht. Weiterlesen »

27.11.2008 Beitrag drucken

Schöne Bescherung

In den USA fährt die Autoindustrie vor die Wand. Gleichzeitig schmiert die Weltwirtschaft weiter ab.

Peter Samol

Kreditklemme war gestern. Jetzt schlagen die Absatzausfälle weltweit voll zu Buche und lassen die so genannte „Finanzkrise“ als das in Erscheinung treten, was sie von Anfang an war: eine fundamentale Wirtschaftskrise. Weiterlesen »

16.11.2008 Beitrag drucken

Kauft deutsche Autos

Das »Konjunkturpaket« der Bundesregierung wird die Krise nicht einmal spürbar aufhalten können.

Jungle World Nr. 46, 13. November 2008

Peter Samol

In aller Welt brechen den Unternehmen die Aufträge in Rekordgeschwindigkeit weg. Nach den USA und Europa geht es jetzt auch mit Asien, Australien und Lateinamerika wirtschaftlich bergab. Dabei handelt es sich keineswegs nur um ein Debakel innerhalb der Finanzwelt. Spätestens mit dem Zusammenbruch der weltweiten Nachfrage wird deutlich, dass die Probleme schon immer in der so genannten Realwirtschaft lagen. Weiterlesen »

23.10.2008 Beitrag drucken

Werte suchen Korrektor

Bei der Finanzkrise ist kein Ende in Sicht. Die Realwirtschaft und als bombensicher geltende Staatsanleihen sind bereits betroffen. Wie schwarz ist die Zukunft?

Jungle World 13/2008

Peter Samol

Die US-Hypothekenkrise ist noch lange nicht ausgestanden. Ende Januar waren es die so genannten Monoliner, spezielle börsennotierte Versicherungen für Wertpapiere, die für drastische Kursstürze an den Finanzmärkten in aller Welt sorgten. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass ein Großteil der versicherten Titel auf zweitklassigen Hypotheken basierte, geriet die gesamte Branche ins Trudeln. Niemals würden die Versicherer in der Lage sein, für die drohenden gigantischen Verluste aufzukommen. Gerettet wurde die Branche schließlich durch den Eingriff einer Aufsichtsbehörde des US-Bundesstaates New York und eine konzertierte Aktion internationaler Banken.

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23.10.2008 Beitrag drucken

Gefangen in einer heilen Modellwelt

Zur »Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit qua richtiger Wirtschaftspolitik«

express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 4/2008

Peter Samol

Ohne die Debatte um den sog. Heuschreckenkapitalismus neu aufzuwärmen, befasst sich der Autor im Folgenden kritisch mit einer Publikation, die er ebenfalls in der Tradition einer linken Ökonomietheorie verortet, die sich vor allem durch die Reduktion von Krisen auf einzelne Momente kapitalistischer Vergesellschaftung und ihre ansonsten »heilen Modellwelten« auszeichne. Ein Beispiel für solche Reduktionismen und entsprechende Aufforderungen zu einer staatlichen Gegensteuerung ist etwa die Broschüre der ver.di-Wirtschaftsabteilung »Finanzkapitalismus – Geldgier in Reinkultur!«, die kritisch seit einiger Zeit auch auf der ver.di-Homepage diskutiert wird. Dass die kapitalistische Wirtschaftsordnung etwa periodische Überproduktionskrisen erzeugt, verhehlt jedoch auch das kürzlich erschienene Buch »Das Ende der Massenarbeitslosigkeit« von Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker. Ökonomie scheint hier hauptsächlich auf einsamen Inseln stattzufinden und der unmittelbaren Befriedigung konkreter Bedürfnisse zu dienen. Alles ganz einfach? – fragt Peter Samol.

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23.10.2008 Beitrag drucken

Das Märchen von Nürnberg

Ein Vollbeschäftigungswunder wird es in absehbarer Zeit in Deutschland nicht geben.

Jungle World Nr. 26/08, 26. Juni 2008

Peter Samol

Die gegenwärtige und künftige Lebensqualität wird dem Exporterfolg geopfert. Dass ausgerechnet die Binnennachfrage die wegbrechenden Exporte ausgleichen soll, ist purer Zynismus

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31.12.2007 Beitrag drucken

Die Hoffnung geht zuletzt bankrott

Die Krise an den US-Immobilienmärkten könnte den bisherigen Aufschwung rasch in eine Talfahrt verwandeln. Zwar wurden die globalen Geldmärkte vorerst mit Hilfe von Finanzspritzen in noch nie da gewesener Höhe am laufen gehalten, aber noch ist nicht sicher ob das ausreicht. Außerdem kann der Ausfall amerikanischer Konsumenten in Europa und Asien zu massiven Exporteinbrüchen führen. Darüber hinaus stellt sich nach dem Platzen der Hypothekenblase die Frage, welche Anlagemöglichkeiten sich künftig für das Finanzkapital eröffnen.

Erschien in gekürzter Fassung in der Jungle World vom 23.08.2007

Peter Samol Weiterlesen »

29.12.2007 Beitrag drucken

Arbeit ohne Wert

Peter Samol

Über das Scheitern der „Dienstleistungsgesellschaft“ und wie es mit der Unterscheidung von produktiver und unproduktiver Arbeit zusammenhängt

Einleitung

Die klassische Arbeit im produzierenden Gewerbe wird von einem rapiden Schwund heimgesucht. Damit verschwindet der Löwenanteil der produktiven und mithin wertschöpfenden Arbeit. Ganz offensichtlich kann das Kapital immer weniger Arbeitskraft in sich einsaugen. Aber um zu wachsen, ist es auf eine systematische Ausdehnung der Unterordnung von Arbeitskräften unter die kapitalistischen Produktionsbedingungen angewiesen. Gelingt das nicht mehr, werden also immer mehr Menschen aus dem Produktionsprozess ausgespuckt und nicht mehr wieder in ihn zurückgeholt, dann beginnt das Siechtum des Kapitalismus. Die Einzelkapitale wiederum reagieren darauf mit einer Verschärfung des Problems. Um sich seinen Anteil an den verbleibenden Absatzmöglichkeiten zu sichern, reduziert jedes Unternehmen so weit wie eben möglich die Preise. Das erfolgt in der Regel über die Reduzierung der Wertmasse, d.h. der vernutzten Arbeitskraft. Die einzelnen Kapitale verschaffen sich auf diese Weise zwar kurzfristig größere Absatzmöglichkeiten, aber die Gesamtsumme der Realisierungschancen, sprich der Nachfrage für die produzierten Waren nimmt stetig ab, da immer weniger Menschen Geld erhalten, um als Käufer aufzutreten. So wird der Kuchen der Gesamtwertmasse immer kleiner. Weiterlesen »