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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Kritik der Arbeit« von Maria Wölflingseder

31.12.2007 Beitrag drucken

Durchstarten!

Streifzüge 39/2007

Maria Wölflingseder

Auf der Pampers-Windel-Werbung prangt unter dem Foto eines friedlich schlafenden Säuglings der Schriftzug: “Bitte nicht stören. Arbeite auf Hochtouren.” Dass “dein Gehirn während der Nacht Millionen von Verbindungen herstellt, um all das zu verarbeiten, was du tagsüber erlebt hast”, wird klein gedruckt erklärt. – Auf Hochtouren arbeiten, ist das Gebot der Stunde, offenbar vom Säuglingsalter an!

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31.12.2007 Beitrag drucken

Müßiggang ist aller Tugend Anfang

Streifzüge 40/2007

“Nicht Arbeit, sondern Muße ist das Ziel des Menschen – oder schöne Dinge herstellen oder schöne Dinge lesen oder einfach die Welt mit Bewunderung und Entzücken betrachten.” — Oscar Wilde: Oscariana – Oder Wildes Denken, Zürich 2000.

Maria Wölflingseder

Ein aktueller Bestseller über den Müßiggang? Erstaunlich! Die Welt am Sonntag nennt ihn “eine fulminante kulturgeschichtliche Rechtfertigung der Faulheit”. “Je länger man in dem Band liest, desto idiotischer erscheint ein Großteil der emsigen Routine, die unser Leben dominiert”, schreibt die Sunday Times.

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31.12.2006 Beitrag drucken

Fetisch Arbeit

Buchbeitrag aus “Land der Hämmer – Zukunftsreich?”, herausgegeben von der Gruppe “unicum:mensch” an der Salzburger Universität um Univ.Prof. Clemens Sedmak. Nur bei www.unicummensch.org, unicuminfo@gmx.net erhältlich.

Die “Arbeit” ist ihrem Wesen nach die unfreie, unmenschliche, ungesellschaftliche Tätigkeit.” – Karl Marx

von Maria Wölflingseder

Alle fordern Arbeit, Arbeit, Arbeit! Manche fordern eine bedarfsorientierte Grundsicherung, andere ein bedingungsloses Grundeinkommen. Aber niemand hinterfragt die Hintergründe der menschenverachtenden, absurden Verhältnisse, die heute in der Arbeitswelt herrschen. War es nicht ein uralter Menschheitstraum weniger arbeiten zu müssen, um endlich Zeit für’s “eigentliche Leben” zu haben? Nicht das fürs Überleben notwendige Arbeiten sollte doch im Mittelpunkt stehen, sondern alles jenseits der bloßen Bedürfnisbefriedigung: Die Muße, die Kunst, das Spiel, die Philosophie, alles, was das eigentlich Menschliche ausmacht. Heute wäre es endlich möglich, diesen Traum zu verwirklichen. Aufgrund der enorm gestiegenen Arbeitsproduktivität könnten alle Menschen auf der Erde bei – im historischen Vergleich – geringem Aufwand gut versorgt werden. Trotz des Absterbens der Arbeit entpuppt sie sich als totalitäre Macht, die keinen Gott neben sich duldet. Heute beten wir die Arbeit noch immer wie einen Fetisch, wie ein Zaubermittel an.

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31.12.2005 Beitrag drucken

Arbeits- und Sozialkritik in Zeiten des kapitalistischen Amoklaufs

Arbeits- und Sozialkritik in Zeiten des kapitalistischen Amoklaufs

Ernst Lohoff & Maria Wölflingseder

Kein Tag vergeht, an dem PolitikerInnen, Arbeitgeberverbände oder irgendwelche so genannte WirtschaftsexpertInnen nicht mit neuen Vorschlägen zur “Rettung des Sozialstaats” und zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage aufwarten würden. Der Begriff “sozial” macht einen grundlegenden Bedeutungswechsel durch. Früher bezeichnete “sozial” eine Pflicht der Gesellschaft gegenüber ihren Mitgliedern. Heute steht das Wörtchen “sozial” umgekehrt für die Fürsorgepflicht der Gesellschaftsmitglieder gegenüber der kapitalistischen Gesamtmaschine.

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