01.07.2011
Peter Samol
(Dieser Text ist in der Kolumne Dead Men Working in der Zeitschrift Streifzüge erschienen.)
Maria Wölflingseder hat mich gebeten, in dieser Ausgabe den Text für ihre Kolumne zu schreiben. Dazu gekommen ist es, weil ich auf einen Roman gestoßen bin, der die Erfahrungen mit sogenannten „arbeitsfördernden Maßnahmen“, wie sie Maria häufig an dieser Stelle beschreibt, zum Thema hat. Das Buch stammt aus dem Jahr 2006 und trägt den Titel „Schule der Arbeitslosen“. Verfasst von Joachim Zelter, der es mit einem anderen Roman („Der Ministerpräsident“) auf die Longlist des deutschen Buchpreises 2010 geschafft hat. Weiterlesen »
06.04.2009
Warum Dienstleistungen als tragender Wirtschaftszweig nicht in Frage kommen
Streifzüge 45/2009
Peter Samol
Die Krise ist noch gar nicht richtig eingetreten, da wird bereits bekundet, ihr Ende sei in Sicht. Weiterlesen »
31.12.2005
Peter Samol
frei nach Samuel Becket: „Warten auf Godot“
Download als OGG-Theora-Video bei archive.org
Personen:
Gigi ein Arbeitsloser
Dodo noch ein Arbeitsloser
Peter Hartz Arbeitgeber und Politikberater
Schröder sein Diener
Der Experte ein Arbeitsmarktforscher
31.12.2005
Zwei Comic-Alben eröffnen interessante Einblicke in die Irrungen und Wirrungen der Arbeitsgesellschaft.
Streifzüge 35/2004
von Peter Samol
Wer sich den gesellschaftlichen Verhältnissen im Kapitalismus mit einer kindlich naiven Grundhaltung nähert, kann zu Erkenntnissen gelangen, die dem unbedarften Normalzeitgenossen schlichtweg entgehen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Hans Christian Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Während Andersens Text eher ein metaphorischer Charakter innewohnt, sollen im Folgenden zwei Beispiele aus der Spätphase des Kapitalismus vorgestellt werden, die sich stärker mit den konkreten Gegebenheiten unserer Gesellschaftsform befassen. Sie gehören dem Medium der Comics an.