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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema Kultur- und Ideologiekritik

20.07.2010 Beitrag drucken

Interview: Arbeit und die Logik der Abstraktion

Moishe Postone im Gespräch mit Timothy Brennan

Moishe Postones Arbeit „Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft“ hat seit ihrer Veröffentlichung im Jahre 1993 zahlreiche zustimmende Beurteilungen aus den verschiedenen Bereichen der kritischen Sozialwissenschaften hervorgerufen. Postone stellt die These auf, dass die „gesellschaftliche Herrschaft“, auf die der Buchtitel Bezug nimmt, nicht allein durch Marktmechanismen und Privateigentum, sondern von der Arbeit selbst erzeugt wird. Ähnlich wie in den Konzepten der Theoriegruppe krisis in Deutschland (und den Arbeiten von Ernst Lohoff, Norbert Trenkle und Robert Kurz, letzterer jetzt Gruppe Exit) wird die industrielle Arbeit eher als Hindernis für die menschliche Emanzipation begriffen, denn als Schlüssel zu ihr. Während Postone insofern eine Konvergenz zwischen den Zielen des Kapitalismus und den älteren Formen des Staatssozialismus konstatiert, begnügt er sich jedoch nicht mit der Widerlegung älterer Systeme. Einer der tragenden Pfeiler seines Buches ist der Versuch, eine neue kritische Gesellschaftstheorie zu begründen. Weiterlesen »
31.12.1998 Beitrag drucken

Dekonstruktion als Gesellschaftskritik

Derrida über Marx und die neue Weltordnung (1)

J. Derrida, Spectres de Marx; dt. Ausgabe: “Marx’ Gespenster – Der verschuldete Staat, die Trauerarbeit und die neue Internationale”, Fischer TB, Frankfurt 1995

erschienen in: Krisis 21/22

Moishe Postone

Mit seiner wichtigen theoretischen und politischen Intervention “Marx’ Gespenster” versucht Derrida, eine der Welt nach 1989 angemessene Gesellschaftskritik zu formulieren(2).

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