RSS - wie funktioniert das? News mit RSS abonnieren

krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Sozialkritik« von Franz Schandl

31.12.2004 Beitrag drucken

Obszönität und Reichtum

spanische Version

Streifzüge 35/2004

von Franz Schandl

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein überarbeitetes und ausgebautes Referat im Zuge eines Forschungsprojekts zum Thema Ethik, das der Autor nach folgender vorgegebener Problemstellung ausgearbeitet hat:

Weiterlesen »

31.12.2003 Beitrag drucken

Sozialkritik in Zeiten der Konterreform

Streifzüge 2/2003

von Franz Schandl

Schön langsam spüren es auch die krisenresistenten Geister. Irgendwie funktioniert das alles nicht mehr. Die Portionen an Ideologie, die notwendig sind, die Wahrnehmung von der Wahrheit abzuhalten, werden größer. Doch unbarmherzig schlägt die Wirklichkeit zu.

Weiterlesen »

31.12.1998 Beitrag drucken

Dispositionen sozialer Emanzipation

Bruchstücke zur Neuorientierung der Sozialkritik

Franz Schandl

In diesem Beitrag geht es darum, einige Akzente für zukünftige soziale Kämpfe zu entwickeln. Denn wie es lief, läuft es nimmermehr, auch wenn zahlreiche Akteure noch immer so tun als ob.

Arm und reich sind allgemeinsverständliche Assoziationen, aber keine auch nur irgendwie positiv festzuhaltende Kategorien: “Der Mensch ist arm oder reich”, sagt Adam Smith, “je nachdem in welchem Ausmaß er sich die zum Leben notwendigen und annehmlichen Dinge leisten und die Vergnügungen des Daseins genießen kann.”(1) Eine Art Symbiose von Leistungsfähigkeit und Genußfähigkeit, die keine genaue Festlegung kennt. Arm und reich gerät so zu einer Frage der Quantität, im Kapitalismus zu einer Frage der Aneignung von Wert, sei es in Form von Geld oder Ware. Maßstab ist das mehr oder weniger.

Weiterlesen »

31.12.1997 Beitrag drucken

Proletarisch meint stets bürgerlich

Thesen zur Entmythologisierung von Klasse und Klassenkampf

Franz Schandl

0.

Gemeinhin war man in der Linken davon ausgegangen, daß die Begrifflichkeit, die sich positiv auf den Klassenkampf und seine Kategorien bezieht, zum essentiellen Bestandteil sozialistischer Theorie und Praxis gehört. Der Konsens reichte hier von den Sozialdemokraten bis zu den Kommunisten, von Gewerkschaftern bis hin zu Anarchisten und Linksradikalen. Differenzen gab es anderswo.

Weiterlesen »

31.12.1997 Beitrag drucken

Kommunismus oder Klassenkampf?

aus: Weg und Ziel 3/1997

Franz Schandl

Daß das mit dem Klassenkampf schon lange nicht mehr so funktioniert, wie die gesamte Linke es einst haben wollte, ist evident. Da tut sich einfach nichts mehr. Selbst wenn es irgendwo ein Aufflackern alter Kämpfe gibt, etwa im Pariser Dezember 1995, kommt dies nicht über ein Strohfeuer hinaus. Kaum, daß uns etwas in Erinnerung bleibt.

Gemeinhin war man in der Linken davon ausgegangen, daß die Begrifflichkeit, die sich positiv auf den Klassenkampf und seine Kategorien bezieht, zum essentiellen Bestandteil sozialistischer Theorie und Praxis gehört. Der Konsens reichte hier von den Sozialdemokraten bis zu den Kommunisten, von Gewerkschaftern bis hin zu Anarchisten und Linksradikalen. Differenzen gab es anderswo.

Weiterlesen »