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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Wert, Ware, Fetisch« von Ernst Lohoff

08.07.2009 Beitrag drucken

Die etwas andere Normalisierung

Der Teheraner Frühling und die Krise des warenproduzierenden Weltsystems

Ernst Lohoff

1.
Keine Frage, in diesen Tage fiebert man mit denen mit, die in den Städten des Irans auf die Straße gehen und den Schlägertrupps Khameneis und Ahmadinedschads die Stirn bieten. Die Formierung einer breiten Protestbewegung angesichts der Wahlmanipulationen nach Jahren der politischen Apathie und des Rückzugs ins Private war ein Hoffnungszeichen. Wird der Protest niedergeschlagen, dann geht auch davon weit über das Land hinaus eine Signalwirkung aus. Weiterlesen »

01.04.2009 Beitrag drucken

Interview: Nach der Krise ist vor der Krise

Interview mit Ernst Lohoff auf Radio Z, Nürnberg, am 3.10.2008 (9 min., 6 MB)

31.12.2007 Beitrag drucken

Was ist Wertkritik?

Interview der Zeitschrift MARBURG-VIRUS mit Ernst Lohoff und Robert Kurz

Frage 1: Ein zentrales Merkmal der Krisis ist ihr wertkritischer Ansatz. Könnt Ihr kurz skizzieren, was Wertkritik für Euch heißt und was den entscheidenden Unterschied dieses Ansatzes zu anderen linken Theorietraditionen ausmacht? Ist die “Kritik der Warengesellschaft”, so der Untertitel der Krisis, dasselbe wie die Kritik der politischen Ökonomie? Was heißt Wert und Wertvergesellschaftung? Weiterlesen »

31.12.2007 Beitrag drucken

Unser blaues Jobwunder


von Ernst Lohoff

„Jobwunder – 832.000 Arbeitslose weniger“, mit dieser Schlagzeile wartete Bild am ersten Werktag nach dem Tag der Arbeit auf. Und auch der Rest der Standortgemeinschaft zeigt sich derzeit ausgesprochen aufgeräumt und in Sektlaune. Die Konjunktur brummt, die Steuereinnahmen sprudeln, die Beschäftigung wächst. Mit 2,5 Prozent soll das Wirtschaftswachstum in Deutschland dieses und nächstes Jahr demographiebereinigt „amerikanische Dimensionen“ (Der Spiegel 17/2007) erreichen. Nach offiziellen Schätzungen spült das „Wirtschaftswunder 2.0“ (Der Spiegel 17/2007) bis 2011 fast 200 Mrd. Euro zusätzlich in die öffentlichen Kassen. Minister Glos verkündet gleichzeitig, dass es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie so viele Beschäftigungsverhältnisse gab wie heute.

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30.12.2007 Beitrag drucken

Der Wert des Wissens

Kurzfassung des gleichnamigen Artikels aus krisis 31

Ernst Lohoff

Der Kapitalismus schafft sich neue Verwertungsfelder und expandiert, indem er die Reichtumsproduktion in Warenproduktion verwandelt. Rund 200 Jahre stand die gesellschaftliche „Hardware“ im Zentrum dieses Kommodifizierungsprozesses. Das Kapital erweiterte seine Grundlage dadurch, dass es traditionelle Formen der Erzeugung materieller Güter niederkonkurrierte und deren Erzeugnisse durch industriell gefertigte Waren ersetzte (Nahrungsmittel, Bekleidung, ect.) oder indem es bis dato unbekannte materielle Güter auf den Markt brachte, die von vornherein als Waren das Licht der Welt erblickten (Auto, Unterhaltungselektronik, usw.). Kaum zeichnete sich mit der Krise des Fordismus die dem Industriekapitalismus gesetzten Wachstumsgrenzen ab, schien die Nachfolgefrage auch schon geregelt. Frei nach dem Motto „Der industrielle Kapitalismus ist tot – es lebe der Informationskapitalismus“ galt es schon in den 1980er Jahren als ausgemacht, dass jetzt die Kommodifizierung der gesellschaftlichen „Software“ ansteht und sich die Verwertungsfelder der Zukunft vor allem im immateriellen Raum der „Wissensgüter“ auftun und damit dem System der Wertverwertung eine goldene Zukunft eröffnen würde. Die Begründung für diese vorauseilende Geschichtsschreibung fiel eher dürr aus. Sie beschränkte sich im Grunde auf den Satz „Ware ist Ware“. Ob „immaterielle Waren“, oder handfeste konventionelle Wald- und Wiesenwaren die Märkte bevölkern, ist nach diesem Verständnis piepegal: Wo kapitalistische Unternehmen Waren produzieren und verkaufen und dabei Profite erwirtschaften findet Verwertung statt.

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31.12.1987 Beitrag drucken

Technik als Fetisch-Begriff

Über den Zusammenhang von alter Arbeiterbewegung und neuer Produktivkraftkritik

[Vorbemerkung: Die Seitentrennung bezieht sich auf die Original-Ausgabe]

30 —-

Ernst Lohoff

1. Die Verdinglichung des Produktivkraftbegriffs

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31.12.1986 Beitrag drucken

Die Kategorie der abstrakten Arbeit und ihre historische Entfaltung

[Vorbemerkung: Die Seitentrennung bezieht sich auf die Original-Ausgabe]

49 —-

Ernst Lohoff

Methodische Vorbemerkungen

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