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Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Artikel zum Thema »Wert, Ware, Fetisch« von Maria Wölflingseder

31.12.2007 Beitrag drucken

Der Markt ist eine universale, totalitäre Religion

Oder: Warum nicht jenseits des Marktes konsumieren?

Aus: Versorgerin, Zeitung der Stadtwerkstatt Linz, #73, März 2007

von Maria Wölflingseder

Konsum bzw. konsumieren kommt vom italienischen consumo bzw. consumare und heißt Verbrauch, Verzehr (insbesondere von Lebensmitteln) bzw. verbrauchen, verzehren. In unserer kapitalistischen Marktwirtschaft gibt es kaum etwas, das wir konsumieren, verzehren oder gebrauchen dürfen, ohne es gekauft zu haben. Kaufen erscheint uns als das Natürlichste der Welt. So wie wir atmen, essen und trinken müssen, müssen wir auch kaufen, um zu überleben. Kaufen ist aber mitnichten eine naturgegebene Angelegenheit.

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