Kreislaufprobleme
Warum Dienstleistungen als tragender Wirtschaftszweig nicht in Frage kommen
Streifzüge 45/2009
Peter Samol
Die Krise ist noch gar nicht richtig eingetreten, da wird bereits bekundet, ihr Ende sei in Sicht. Weiterlesen »
Streifzüge 45/2009
Peter Samol
Die Krise ist noch gar nicht richtig eingetreten, da wird bereits bekundet, ihr Ende sei in Sicht. Weiterlesen »
express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 4/2008
Peter Samol
Ohne die Debatte um den sog. Heuschreckenkapitalismus neu aufzuwärmen, befasst sich der Autor im Folgenden kritisch mit einer Publikation, die er ebenfalls in der Tradition einer linken Ökonomietheorie verortet, die sich vor allem durch die Reduktion von Krisen auf einzelne Momente kapitalistischer Vergesellschaftung und ihre ansonsten »heilen Modellwelten« auszeichne. Ein Beispiel für solche Reduktionismen und entsprechende Aufforderungen zu einer staatlichen Gegensteuerung ist etwa die Broschüre der ver.di-Wirtschaftsabteilung »Finanzkapitalismus – Geldgier in Reinkultur!«, die kritisch seit einiger Zeit auch auf der ver.di-Homepage diskutiert wird. Dass die kapitalistische Wirtschaftsordnung etwa periodische Überproduktionskrisen erzeugt, verhehlt jedoch auch das kürzlich erschienene Buch »Das Ende der Massenarbeitslosigkeit« von Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker. Ökonomie scheint hier hauptsächlich auf einsamen Inseln stattzufinden und der unmittelbaren Befriedigung konkreter Bedürfnisse zu dienen. Alles ganz einfach? – fragt Peter Samol.
Streifzüge 35/2004
von Peter Samol
Wer sich den gesellschaftlichen Verhältnissen im Kapitalismus mit einer kindlich naiven Grundhaltung nähert, kann zu Erkenntnissen gelangen, die dem unbedarften Normalzeitgenossen schlichtweg entgehen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist Hans Christian Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Während Andersens Text eher ein metaphorischer Charakter innewohnt, sollen im Folgenden zwei Beispiele aus der Spätphase des Kapitalismus vorgestellt werden, die sich stärker mit den konkreten Gegebenheiten unserer Gesellschaftsform befassen. Sie gehören dem Medium der Comics an.
von Peter Samol
In der öffentlichen Debatte wird seit den Achtziger Jahren ein Bereich gehandelt, in dem sich künftig angeblich enorme Felder für produktive Arbeit auftun sollen. Es handelt sich um die Verheißungen der so genannten “Wissensgesellschaft”, in welcher Wissen zur wichtigsten Produktivkraft und zum Hauptfeld der Reichtumsproduktion werden soll.1 Angeblich gibt es hier viel Arbeit zu verrichten und große Scharen von Konsumenten warteten nur darauf, den Herstellern die entsprechenden Produkte aus den Händen zu reißen. Hier, so glaubt man, eröffnet sich ein Feld für enorme, “unbedingt nötige Zukunftsinvestitionen in Bildung und Forschung, um die notwendigen mentalen Produktivkräfte zu entwickeln” – so und ähnlich lässt es sich immer häufiger vernehmen.
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von Peter Samol
Die Marktwirtschaft macht zu Beginn des neuen Jahrtausends einen ziemlich brüchigen Eindruck. Der plötzliche Konkurs von Firmen, die viele Zeitgenossen aus ihrem täglichen Leben gar nicht mehr wegdenken konnten, eine stetig zunehmende Zahl von Arbeitslosen, gefolgt von einem rasanten Abbau des Sozialstaates sind nur einige der vielen Zeichen, die nicht einmal die hartgesottensten unter den berufsoptimistischen Schönrednern noch übersehen können.