03.10.2016  Beitrag drucken

Zur Kritik des regressiven Antikapitalismus

Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff

im Rahmen des Antifa Kongress Bayern

Samstag, 8. Oktober 2016, 12 Uhr, Nürnberg

Es gehört zu den Essentials der westlichen Ideologie, dass Marktwirtschaft, Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte zusammengehören. Dementsprechend wurde vor einem Vierteljahrhundert der Untergang des Realsozialismus und der Aufstieg des Kapitalismus zur alles beherrschenden Wirtschaftsweise als Endsieg der westlichen Demokratie gefeiert. Die reale Entwicklung hat im 21. Jahrhundert diese Vorstellung gründlich dementiert. Nicht nur dass sich an der Peripherie der totalen Weltmarktgesellschaft überall neoautoritäre Mächte wie das Putin- oder Erdogan-Regime breit machen; inzwischen sind auch in den westlichen Zentren reaktionäre Ausgrenzungsideologien auf dem Vormarsch und ihre Vertreter schicken sich bereits zum Sprung ins „Weiße Haus“ und in den „Élyseé-Palast“ an. Grund genug das Verhältnis von Marktwirtschaft, Demokratie und Rassismus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

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