15.09.2021  Beitrag drucken

Grünes Wachstum? Kleine Politische Ökonomie der Klimakrise

Montag, 27. September 2021, 19 Uhr

Eine Diskussion mit Julian Bierwirth und Ernst Lohoff.

Dass die Wirtschaft wachsen muss, gilt in der Politik als ausgemacht. Man will aus Krisen herauswachsen und mit Wachstum sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Staatsverschuldung bekämpfen. Auch die Klimakrise soll nun mit diesen immergleichen Instrumenten bekämpft werden. Ein Green Deal soll es richten und das Wachstum auf einen ökologischen Pfad verpflichten. Mit einer neuen Orientierung an ökologischen Zielen sollen es dann vor allem technologische Innovationen (wie etwa das Elektro-Auto) sein, die die Klimakrise aufhalten und die Vereinbarkeit von Wachstumsökonomie und Klima sicherstellen.

In dieser Online-Diskussion wollen wir diese Zusammenhänge im Dialog herauszuarbeiten. Dabei interessiert uns insbesondere die Frage, wie es genau um den Zusammenhang von ökonomischem Wachstum und stofflich-materieller Naturzerstörung bestellt ist. Warum muss die kapitalistische Ökonomie immer wachsen? – Kann sie denn nicht einfach auf einem stabilen Niveau vor sich hinprozessieren? Brauchen nur Marktökonomien Wirtschaftswachstum oder gilt das auch für Planwirtschaften? Und was hat es aus kapitalismuskritischer Sicht mit dem Rebound-Effekt auf sich, von dem in wachstumskritischen Bewegungen immer gesprochen wird? Nicht zuletzt: Wie lassen sich die aktuellen politischen Debatten auf die dahinterliegenden Zusammenhänge beziehen?

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit den Falken Niedersachsen und der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen e.V.

Die Veranstaltung findet online statt. Aus abrechnungstechnischen Gründen benötigen wir ein paar Anmeldedaten von euch. Deshalb möchten wir euch bitten, auf den untenstehenden Link zu klicken und das Formular auszufüllen, wenn ihr an dem Seminar teilnehmen möchtet

https://docs.google.com/forms/d/1x-aJHzZU8I69yb-HHrPs-bpR7xQ0IcPaBBbt1zcAAWM/viewform?edit_requested=true.