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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Losarbeiten – Arbeitslos?

31.12.2005 Beitrag drucken

After Work

Aus: Losarbeiten Arbeitslos – Globalisierungkritik und die Krise der Arbeitsgesellschaft, Okt. 2005, Unrast Verlag

von Ernst Lohoff

In den 1980er Jahren hatte sich angesichts der sich abzeichnenden »Krise der Arbeit« der Begriff »Arbeitsgesellschaft« als eine andere Bezeichnung für die moderne kapitalistische Gesellschaft eingebürgert. Er trifft den Nagel den Kopf. Dieser Terminus bringt das Wesen der Gesellschaft, in der wir leben, sogar weit präziser auf den Punkt, als es seine Urheber geahnt haben. Die moderne Warengesellschaft ist nicht nur die Arbeitsgesellschaft par excellence in der Geschichte, weil sie der Produktion einen höheren Stellenwert einräumt als alle anderen Gesellschaften. Streng kategorial genommen, ist der Begriff »Arbeitsgesellschaft« prinzipiell sogar für sie zu reservieren. Die moderne Warengesellschaft ist die einzige Arbeitsgesellschaft, die es je gegeben hat und die es je geben wird.

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31.12.2005 Beitrag drucken

Wenn uns die Arbeit ausgeht…

Eine längere Fassung dieses Beitrags befindet sich in: Losarbeiten – Arbeitslos?, hg. von Andreas Exner, Judith Sauer, Pia Lichtblau, Nora Hangel, Veronika Schweiger, Stefan Schneider, in Kooperation mit Attac, ( Unrast-Verlag, Münster 2005.

Streifzüge 36/2006

von Marianne Gronemeyer

“Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder… Es ist dies die Liebe zur Arbeit, die rasende bis zur Erschöpfung der Individuen und ihrer Nachkommenschaft gehende Arbeitssucht. Statt gegen diese geistige Verirrung anzukämpfen, haben die Priester, die Ökonomen und die Moralisten die Arbeit heilig gesprochen. Blinde und beschränkte Menschen, haben sie weiser sein wollen als ihr Gott… haben sie das, was ihr Gott verflucht hat, wieder zu Ehren zu bringen gesucht.” (Paul Lafargue)1

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