Termine

05.04.2024  Beitrag drucken

Vorankündigung: Sommercamp der Gruppe Krisis

Gegen die autoritäre Wende

3. – 7. Juli 2024 in Berlin Heiligensee

Der Autoritarismus ist auf dem Vormarsch. Die extreme Rechte wird gesellschaftsfähig und erobert politische Positionen. Zwar hält eine gesellschaftliche Mehrheit vorerst an der liberalen Demokratie fest. Aber der Konsens ist brüchig. Es genügt außerdem nicht, den Status quo zu verteidigen, denn die Krise der kapitalistischen Produktions- und Lebensweise hat ja selbst den Boden bereitet für die autoritäre Wende auf der ganzen Welt. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und Sozialdarwinismus sind keine neuen Phänomene, sondern im Inneren der kapitalistischen Gesellschaft angesiedelt und werden jetzt wieder einmal aktualisiert. Das spiegelt sich auch in der Linken wieder, in der autoritäre Tendenzen um sich greifen und ein als „Antikolonialismus“ maskierter Antisemitismus grassiert.

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Kapitalismus, Arbeit und Antisemitismus

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Montag, 15. April 2024, 17.45 Uhr, Aachen
Katholische Hochschule, Robert-Schuman-Str. 25

Eine Veranstaltung von Diskursiv Aachen und dem Arbeitskreis Politik der katho Aachen, gefördert von der Studierendenvertretung der katho NRW am Standort Aachen im Rahmen der Kritischen Einführungswochen

Dass wir lebenslänglich arbeiten müssen um Geld zu verdienen damit wir leben können ist das ungeschriebene, aber höchste Gesetz der bürgerlichen Gesellschaft. Arbeit sei so etwas wie Natur, lautet der allgemeine Konsens. Wer etwas gegen sie hat, gilt als verrückt oder faul, meistens als beides. Das war nicht immer so. In der Antike hatte die Arbeit sogar einen ausgesprochen schlechten Ruf. Mit Beginn der Neuzeit erfuhr sie jedoch religiöse Weihen. Das protestantische Arbeitsethos stand an der Wiege des Kapitalismus. Das Bürgertum, die Arbeiterbewegung und der Nationalsozialismus haben die Arbeit förmlich verherrlicht.

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Fallstricke der Emanzipation

Autoritäres und Regressives in der Linken gestern und heute

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Dienstag, 16. April 2024, 19.30 Uhr, Köln
Bottmühle, Severinswall 32, 50678 Köln

Mittwoch, 17. April 2024, 20.00 Uhr, Bonn
Hörsaal VIII, Hauptgebäude der Uni Bonn, Regina-Pacis-Weg 6

Donnerstag, 18. April, 19.00 Uhr, Gießen
Alter Wetzlarer Weg 44, 35392 Gießen

Alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. Besser lassen sich Anspruch und Programm menschlicher Emanzipation nicht auf den Punkt bringen. Wenn der Begriff Links Sinn hat, dann diesen. Oft sehen linke Theorie und Praxis jedoch ganz anders aus. Was längst überwunden sein sollte, lebt auch in vielen linken und linksradikalen Strukturen und Denkweisen fort: Die Herrschaft von Zwangsgemeinschaften und von Menschen über andere Menschen.

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Arbeit macht unfrei

Zum Zusammenhang von Arbeitsfetisch und Antisemitismus

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Freitag, 19. April 2024, 19 Uhr, Bremen
Universität Bremen, Geisteswissenschaften 2, GW2 B2880

Eine Veranstaltung des AStA der Universität Bremen und der SJ Die Falken Bremen im Rahmen der Antifaschistischen Hochschultage 2024

Lebenslänglich arbeiten müssen um Geld zu verdienen damit wir leben können ist das höchste Gesetz der bürgerlichen Gesellschaft. Arbeit sei so etwas wie Natur, lautet der allgemeine Konsens. Wer etwas gegen sie hat, gilt als verrückt oder faul, meistens als beides. Nicht immer wurde die Arbeit so überhöht wie heute. In der Antike hatte sie sogar einen ausgesprochen schlechten Ruf. Mit Beginn der Neuzeit jedoch erfuhr sie religiöse Weihen. Das protestantische Arbeitsethos stand an der Wiege des Kapitalismus. Das Bürgertum, die Arbeiterbewegung und der Nationalsozialismus haben die Arbeit förmlich verherrlicht.

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Podiumsdiskussion: Arbeit und Klima. Schwitzend in die Katastrophe?

mit Eva von Redecker (Autorin & Philosophin), Ernst Lohoff (Gruppe Krisis) und Kali (Aktivist:in, Ende Gelände)

Freitag, 26. April 2024, 19:00 Uhr, Essen – Frohnhausen
Groundzero, Thiesbürgerweg 24

Die selbstgesteckten Klimaziele werden nicht erreicht, obwohl die Grünen Teil der aktuellen Regierung sind und immer mehr Unternehmen eine rasche Umstellung auf nachhaltiges Wirtschaften versprechen.
Gleichzeitig wird eine Bezahlkarte für Asylbewerber:innen auf den Weg gebracht und 100% Sanktionen beim Bürgergeld in Betracht gezogen. Immer mehr Menschen klagen über eine viel zu hohe Arbeitsbelastung und würden gerne kürzer treten. Stimmen von Beschäftigten werden lauter, die eine Reduzierung der Arbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich fordern. Gewerkschaften wie die IG Metall, GDL oder auch Verdi kämpfen beispielsweise für eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit oder eine 4 Tage Woche.

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05.04.2024  Beitrag drucken

Genug geschuftet. Radikale Arbeitszeitverkürzung als Baustein für eine bessere Zukunft

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Samstag, 11. Mai 2024, 18 Uhr, Mannheim
Jugendkulturzentrum forum, Neckarpromenade 46, 68167 Mannheim, Raum 2

Eine Veranstaltung im Rahmen der VII. Anarchistischen Buchmesse Mannheim

Immer noch mehr Autos, noch mehr Plastik im Meer, noch höhere Finanzgebirge, noch mehr CO2. Gesundheit, Bildung und Soziales werden vernachlässigt, Wohnen und Rentensystem unbezahlbar. Die Kluft zwischen Reich und Arm wächst. Wie zum Hohn verlangen Politik und Unternehmerverbände auch noch „mehr Bock auf Arbeit“. Doch immer mehr Menschen haben keinen Bock mehr. Sie zweifeln am Sinn ihrer Arbeit und stellen sich unter einem erfüllten Leben etwas anderes vor als jahrzehntelanges Schuften für eine Minirente mit 75. Diese Kluft zwischen den Zwängen der Kapitalverwertung und den Wünschen vieler Menschen schreit nach emanzipatorischer Intervention.

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16.01.2024  Beitrag drucken

Was „unsere Wirtschaft“ mit der Krise zu tun hat. Eine Einführung in die Kapitalismuskritik

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 16. Mai 2024, 20 Uhr, Passau
ZAKK Passau, Firmianstraße 10

Eine Veranstaltung von LUKS Passau

Immer noch mehr Autos, noch mehr Plastik im Meer, noch höhere Finanzgebirge, noch mehr CO2… Alle sind für Klimaschutz, aber die globale Erwärmung nimmt unaufhörlich zu. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut wachsen. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber sollen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff.

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