Termine

20.08.2016  Beitrag drucken

Wertkritisches Grundlagenseminar: Krisenlogik und Krisenprozess

Die inneren Schranken der kapitalistischen Produktionsweise

Fr. 21. – So. 23. Oktober 2016 , in Bad Hersfeld

Die kapitalistische Produktionsweise ist ihrem Wesen nach krisenhaft. Bereits in der Elementarform der kapitalistischen Gesellschaft, der Ware, ist die Möglichkeit der Krise angelegt. Darin liegt ein grundsätzlicher Unterschied zu nicht-kapitalistischen Gesellschaften, in denen Krisen der Produktion immer nur durch äußere Faktoren ausgelöst wurden.Diese innere Krisenhaftigkeit entfaltet sich in Zuge einer historischen Basisdynamik, die durch den Widerspruch zwischen Verwertungsimperativ und Produktivkraftsteigerung angetrieben wird und die letztlich in dem fundamentalen Krisenprozess mündet, den wir heute erleben.

In dem Seminar wollen wir uns anhand von Textlektüre, Vorträgen und Diskussion mit diesen Zusammenhängen intensiv auseinandersetzen.Vier Schwerpunkte sind vorgesehen: Weiterlesen »


13.06.2016  Beitrag drucken

Krisis-Seminar 2016: Vorwärts in die Regression?

Nationalismus, Neo-Autoritarismus und die Neubestimmung gesellschaftlicher Emanzipation

Fr. 30.9. – So. 2.10.2016    im   Tagungshaus Mühlrain (bei Kassel)

Während immer deutlicher wird, dass sich der destruktive Selbstlauf des globalisierten Kapitalismus jeder Kontrolle entzieht, wächst das Bedürfnis nach autoritären Antworten und regressven Kollektividentitäten. Immer mehr Menschen suchen Zuflucht in imaginierten Gemeinschaften nationalistischer, kulturalistischer oder religionistischer Prägung. Angesichts der empfundenen Ohnmacht gegenüber dem undurchschauten gesellschaftlichen Prozess verschafft diese Identifizierung ein Gefühl der Stärke und Sicherheit. Auch in der traditionellen Linken greifen solche regressiven Tendenzen um sich. Konnte vor einigen Jahren noch von einer „Krise der Politik“ gesprochen werden, so ist die Politik mittlerweile selbst zu einem eigenständigen, dynamischen Moment des Krisenprozesses geraten.

Das diesjährige Krisis-Seminar setzt sich mit dieser bedrohlichen Entwicklung auseinander und fragt, was ihr entgegengesetzt werden kann. Weiterlesen »


06.06.2016  Beitrag drucken

Gefährliche Welterklärung

Personalisierender Antikapitalismus im gewerkschaftlichen Kontext und seine Nähe zum Antisemitismus

Seminar im Rahmen der Reihe „Bildungsbausteine gegen Antisemitismus“

mit Matthias Ammer (Politikwissenschaftler, Jugendsekretär der IG Metall Nordhessen) und Lothar Galow-Bergemann (Publizist, ehemaliger Personalrat in zwei Großkliniken, ver.di)


Montag, 20. Juni 2016, 14 bis 20 Uhr

Sara Nussbaum Zentrum Kassel

Veranstalter: DGB Nordhessen und IG Metall Nordhessen

Je länger die weltweite ökonomische Krise dauert, desto beliebter sind einfache Erklärungen. Auch unter Gewerkschaftsmitgliedern. Die Empörung darüber, dass an Bildung, Gesundheit, Umwelt und Sozialem gespart wird, während gleichzeitig Billionen Euro in den Finanzmärkten zirkulieren, mischt sich oft mit der Vorstellung, »die Gierigen, die den Hals nicht voll genug kriegen« seien an der Krise Schuld. Die Nationalsozialisten setzten »die Gierigen« mit »den Juden« gleich. Doch auch wer das nicht tut, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Das Seminar beleuchtet oberflächlichen und personalisierenden Antikapitalismus anhand von Beispielen aus dem gewerkschaftlichen Kontext. Es wirft einen Blick auf den Antikapitalismus alter und neuer Nazis und untersucht dessen Anschlussfähigkeit an den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs. Grundlegende Unterschiede zu einer reflektierten Kritik, die die systemischen Zwänge und Widersprüche des Kapitalismus untersucht, werden behandelt.

http://emafrie.de/gefaehrliche-welterklaerung-personalisierender-antikapitalismus-im-gewerkschaftlichen-kontext-und-seine-naehe-zum-antisemitismus/


02.06.2016  Beitrag drucken

Der Traum vom guten Geld

Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff in Heidelberg
Donnerstag, den 09. Juni 2016 um 19:30 Uhr

Philosophisches Seminar, Schulgasse 6, Kantsaal

Krisenzeiten sind Hochzeiten verkürzter Kapitalismuskritik. Zu deren Evergreens gehört die Vorstellung, der Zins sei das gesellschaftliche Urübel und der Königsweg zu einer besseren Welt führe über dessen Beseitigung. Der deutsch-argentische Kaufmann Silvio Gesell hat vor rund 100 Jahren ein Konzept eines vom Zins befreiten Geldes entwickelt, das heute vor allem in der Gestalt von Regionalwährungen wieder als Ei des Kolumbus verkauft wird. „Geld muss rosten“, auf dass es seine wahre Bestimmung als Tauschmittel erfüllt, statt zum Selbstzweck zu entarten. Was ist von solchen Modellen zu halten? Warum ist deren Zählebigkeit und Popularität vom Standpunkt der Kritik der Politischen Ökonomie aus gar nicht so überraschend? Welche gesellschaftliche Bedeutung kommt solchen Ideen heute zu?

Im Rahmen der Vortragsreihe Irrwege der Kapitalismuskritik der Gruppe Akut, Heidelberg

 


01.06.2016  Beitrag drucken

Von gierigen Bankern und zockenden Börsianern

Warum Spekulation nicht die Ursache der Krise ist

Vortrag und Diskussion mit Norbert Trenkle in Heidelberg
Donnerstag, den 30. Juni 2016 um 19:30 Uhr

Philosophisches Seminar, Schulgasse 6, Kantsaal

Der Volkszorn von rechts bis links macht die „Finanzoligarchie“ für die globale kapitalistische Krise verantwortlich. Diese Vorstellung ist nicht nur ideologisch regressiv, weil sie impliziert, die Lösung aller Probleme bestünde in der Beseitigung einer kleinen Zahl an Vermögenden und ihrer Handlanger, die „das Volk“ nach Strich und Faden betrögen; zugleich ist sie auch der Sache nach grundverkehrt. Denn die jahrzehntelange Aufblähung des Finanzüberbaus stellt keinesfalls die Ursache der ökonomischen Verwerfungen dar, sondern ist Ausdruck einer fundamentalen Strukturkrise, welche die kapitalistische Produktions- und Lebensweise ganz grundsätzlich in Frage stellt. Das erreichte Produktivitätsniveau ist mit dem bornierten Zweck der Kapitalverwertung nicht mehr kompatibel, weil es immer mehr Arbeitskraft überflüssig macht und damit massenhaft Menschen ins Elend stürzt. Gleichzeitig stößt der Mechanismus des Krisenaufschubs durch Akkumulation von „fiktivem Kapital“ an den Finanzmärkten an seine Grenzen.

Im Rahmen der Vortragsreihe Irrwege der Kapitalismuskritik der Gruppe Akut, Heidelberg


16.05.2016  Beitrag drucken

AntiBa – der Barbarei entgegentreten!

Antifaschismus in Zeiten von AfD und Djihadismus

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 2. Juni 2016, Regensburg

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http://emafrie.de/antiba-der-barbarei-entgegentreten-antifaschismus-in-zeiten-von-afd-und-djihadismus/

 


16.05.2016  Beitrag drucken

AntiBa – der Barbarei entgegentreten!

Antifaschismus in Zeiten von AfD  und Djihadismus.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Freitag, 3. Juni 2016, Passau

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http://emafrie.de/antiba-der-barbarei-entgegentreten-antifaschismus-in-zeiten-von-afd-und-djihadismus/

 


16.05.2016  Beitrag drucken

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gesellschaft erreichen werden

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Montag, 6. Juni 2016, Darmstadt

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http://emafrie.de/wer-vom-kapitalismus-nicht-reden-will-sollte-von-nachhaltigkeit-schweigen-5/