Termine

20.11.2016  Beitrag drucken

Veranstaltung in Nürnberg: Brexit und Co.

Brexit und Co. – oder die Fata Morgana des „fortschrittlichen“ Nationalismus

Vortrag und Diskussion mit Josh Robinson (Cardiff)

Montag, 12. Dezember 2016, 19.30 Uhr, Nürnberg
Stadtteilzentrum DESI, Brückenstr. 23

Die Abstimmung über den sogenannten Brexit und das schon zwei Jahre
frühere schottische Referendum zur Loslösung von Großbritannien
markierten zwei markante Höhepunkte der nationalistischen Welle, Weiterlesen »


13.11.2016  Beitrag drucken

Von Heuschreckenkampagnen zu AfD-Hochburgen

Warum man nicht mit problematischen Bildern gegen soziale Zumutungen kämpfen sollte.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Donnerstag, 01. Dezember 2016, 20.00 Uhr, Freiburg
Vorderhaus – Kultur in der Fabrik, Habsburgerstraße 9

Eine Veranstaltung der JPG-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Freiburg
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19.10.2016  Beitrag drucken

Israel und die deutsche Linke

Warum es kein Rufmord ist, über (linken) Antisemitismus zu sprechen

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 2. November 2016, 18 Uhr, Bielefeld
H2 der Universität Bielefeld

Eine Veranstaltung des Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bielefeld  im Rahmen der Linken Ersti-Wochen an der Uni Bielefeld
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19.10.2016  Beitrag drucken

Warum die Verhältnisse nicht besser werden, wenn das Ressentiment mehrheitsfähig ist

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Freitag, 28. Oktober 2016, 19 Uhr
Mühlengasse 1, 34125 Kassel

Ein Vortrag im Rahmen der Bildungswerkstatt 2016
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03.10.2016  Beitrag drucken

Schön, dass uns die Arbeit ausgeht

Ein Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Dienstag, 25. Oktober 2016, 18-20 Uhr, Stuttgart
Gewerkschaftshaus
Veranstalter: ver.di-Bezirk Stuttgart

Wenn ältere Leute davon erzählen, dass es einmal so etwas wie  Vollbeschäftigung gab und die Aussicht, sich durch Arbeit lebenslang seinen Unterhalt zu sichern, so klingt das wie aus einer fernen, längst vergangenen Zeit. Opas Welt kehrt in der Tat nicht wieder. Seit langem schmelzen sichere Arbeitsplätze wie Schnee an der Sonne und in den kommenden 20 Jahren wird jeder zweite Job in Europa und den USA verschwinden, weil künstliche Intelligenz und Roboter das viel besser und billiger können.

Aber warum macht uns das eigentlich Angst? Es wäre doch Freude angesagt. Schließlich träumen Menschen seit Jahrtausenden davon, ihr Leben mit Angenehmerem verbringen zu können als ausgerechnet mit Arbeit.

Mehr unter http://emafrie.de/schoen-dass-uns-die-arbeit-ausgeht-4/


03.10.2016  Beitrag drucken

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gesellschaft erreichen werden.

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19 Uhr, Stuttgart

Eine Veranstaltung der Arbeitsgruppe Commons der Initiative Solidarische Landwirtschaft Stuttgart und des Laboratorium e.V.

Alle sind für Umweltschutz, aber die Müllberge werden immer größer. Alle sind für soziale Gerechtigkeit, aber Kinder- und Altersarmut nehmen zu. Alle wünschen sich mehr freie Zeit zum Leben, aber müssen immer mehr und länger arbeiten. Niemand will die Krise, aber keiner kriegt sie in den Griff. Es mangelt nicht an gutem Willen, dieser verhängnisvollen Dynamik etwas entgegen zu setzen. Doch immer wieder stoßen entsprechende Initiativen an unüberwindlich scheinende Grenzen. Wunsch und Wirklichkeit in dieser Gesellschaft gehen oft so weit auseinander, dass sich die Frage aufdrängt, ob sie möglicherweise ganz grundsätzliche Konstruktionsfehler hat.

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http://emafrie.de/wer-vom-kapitalismus-nicht-reden-will-sollte-von-nachhaltigkeit-schweigen-6/


03.10.2016  Beitrag drucken

Gegen.Mob.ilisieren – Antifaschismus in Zeiten globaler Krise und Regression

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

im Rahmen des Antifa Kongress Bayern

Samstag, 8. Oktober 2016, 17 Uhr, Nürnberg

Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdoğan, Viktor Orbán, Rodrigo Duterte, Donald Trump, Marine Le Pen, Geert Wilders, Norbert Hofer, Frauke Petry, Jörg Meuthen, Alexander Gauland – schön, wenn einem diese Leute alle miteinander egal sein könnten. Doch -zig Millionen Menschen haben sie zu ihren geliebten FührerInnen erkoren. Fast schlagartig manifestieren sich weltweit massenhaft verbreitete menschenfeindliche Denk- und Verhaltensweisen. Erschreckend viele lassen sich von autoritären, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und sexistischen Gefühlen leiten. Zwar halten sich die Fans von Mauern, Stacheldrähten und Schießbefehlen für entschiedene Gegner von Islamisten und Djihadisten, doch sie stehen ihnen näher als sie glauben. Ressentiment gegen die Moderne und Sehnsucht nach homogener Gemeinschaft markieren ihre tiefe Seelenverwandtschaft.

Nicht zufällig spielt sich das vor dem Hintergrund einer globalen Krise des kapitalistischen Verwertungszusammenhangs ab, die seit 2008 nicht enden will. Doch die Linken, deren Thema das eigentlich sein müsste, verwechseln entweder Kapitalismus- mit Kapitalistenkritik und bewegen sich in der Nähe des Antisemitismus. Oder sie entsorgen die Kritik der politischen Ökonomie gleich ganz und deuten die Welt anhand einer Schablone aus „Deutschland“ und „Islam“. Kaum überraschend gleichen manche Thesen aus unterschiedlichsten linken Ecken denen der AfD.

Schwierige Zustände. Doch auch in Zeiten globaler Krise und Regression müssen AntifaschistInnen nicht wie das Kaninchen auf die Schlange starren. Bei realistischer Lageeinschätzung können sich sogar neue Chancen auftun. Wie attraktiv ist „national-sozial“? Was will der Ruf nach direkter Demokratie? Wie hilfreich ist die „Islamdebatte“? Wie äußert sich Antisemitismus heute? Was ist linksreaktionäre Ideologie? Wie ist mit Antizionismus und Instrumentalisierung Israels umzugehen? Welche Hausaufgaben hat Antifa inmitten einer zunehmend verrückter werdenden Umgebung aus moslemhassenden Sarrazindeutschen, tatsachenresistenten Linken, Nazis, Islamisten und Djihadisten? Was heißt emanzipatorische Intervention heute?

Mehr unter http://emafrie.de/gegen-mob-ilisieren/


03.10.2016  Beitrag drucken

Zur Kritik des regressiven Antikapitalismus

Vortrag und Diskussion mit Ernst Lohoff

im Rahmen des Antifa Kongress Bayern

Samstag, 8. Oktober 2016, 12 Uhr, Nürnberg

Es gehört zu den Essentials der westlichen Ideologie, dass Marktwirtschaft, Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte zusammengehören. Dementsprechend wurde vor einem Vierteljahrhundert der Untergang des Realsozialismus und der Aufstieg des Kapitalismus zur alles beherrschenden Wirtschaftsweise als Endsieg der westlichen Demokratie gefeiert. Die reale Entwicklung hat im 21. Jahrhundert diese Vorstellung gründlich dementiert. Nicht nur dass sich an der Peripherie der totalen Weltmarktgesellschaft überall neoautoritäre Mächte wie das Putin- oder Erdogan-Regime breit machen; inzwischen sind auch in den westlichen Zentren reaktionäre Ausgrenzungsideologien auf dem Vormarsch und ihre Vertreter schicken sich bereits zum Sprung ins „Weiße Haus“ und in den „Élyseé-Palast“ an. Grund genug das Verhältnis von Marktwirtschaft, Demokratie und Rassismus etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Mehr unter http://antifakongress.blogsport.eu/programm-2/


15.09.2016  Beitrag drucken

Unverstandener Nationalsozialismus – Unverstandener Antisemitismus

Was Deutschland zusammenhält

Vortrag und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann

Montag, 26. September 2016, 20.30 Uhr, Stuttgart
Theater Rampe, Filderstraße 47

Eine Veranstaltung der Montage-Gruppe

In Deutschland pflegt man ein merkwürdiges Selbstbewusstsein, dem die von ihm verursachten Katastrophen erstaunlich wenig anhaben können. Stolpersteine werden verlegt, „Nie wieder“-Schwüre sind zum festen Ritual geworden, ein Holocaust-Mahnmal wurde errichtet. Doch wie wenig der Nationalsozialismus entgegen allen Beteuerungen aufgearbeitet ist, zeigt sich nirgends deutlicher als im völligen Unverständnis des Antisemitismus, von dem man eigentlich nur weiß, dass er irgendwie schlecht ist. Der Referent wirft einen Blick auf Nationalsozialismus und Antisemitismus jenseits des herrschenden Mainstreams und zieht unbequeme Schlüsse, die zur Diskussion einladen.
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http://emafrie.de/unverstandener-nationalsozialismus-unverstandener-antisemitismus-3/

 


23.08.2016  Beitrag drucken

Krisis-Seminar 2016: Vorwärts in die Regression?

Nationalismus, Neo-Autoritarismus und die Neubestimmung gesellschaftlicher Emanzipation

Fr. 30.9. – So. 2.10.2016    im   Tagungshaus Mühlrain (bei Kassel)

Während immer deutlicher wird, dass sich der destruktive Selbstlauf des globalisierten Kapitalismus jeder Kontrolle entzieht, wächst das Bedürfnis nach autoritären Antworten und regressven Kollektividentitäten. Immer mehr Menschen suchen Zuflucht in imaginierten Gemeinschaften nationalistischer, kulturalistischer oder religionistischer Prägung. Angesichts der empfundenen Ohnmacht gegenüber dem undurchschauten gesellschaftlichen Prozess verschafft diese Identifizierung ein Gefühl der Stärke und Sicherheit. Auch in der traditionellen Linken greifen solche regressiven Tendenzen um sich. Konnte vor einigen Jahren noch von einer „Krise der Politik“ gesprochen werden, so ist die Politik mittlerweile selbst zu einem eigenständigen, dynamischen Moment des Krisenprozesses geraten.

Das diesjährige Krisis-Seminar setzt sich mit dieser bedrohlichen Entwicklung auseinander und fragt, was ihr entgegengesetzt werden kann. Weiterlesen »


20.08.2016  Beitrag drucken

Wertkritisches Grundlagenseminar: Krisenlogik und Krisenprozess

Die inneren Schranken der kapitalistischen Produktionsweise

Fr. 21. – So. 23. Oktober 2016 , in Bad Hersfeld

Die kapitalistische Produktionsweise ist ihrem Wesen nach krisenhaft. Bereits in der Elementarform der kapitalistischen Gesellschaft, der Ware, ist die Möglichkeit der Krise angelegt. Darin liegt ein grundsätzlicher Unterschied zu nicht-kapitalistischen Gesellschaften, in denen Krisen der Produktion immer nur durch äußere Faktoren ausgelöst wurden.Diese innere Krisenhaftigkeit entfaltet sich in Zuge einer historischen Basisdynamik, die durch den Widerspruch zwischen Verwertungsimperativ und Produktivkraftsteigerung angetrieben wird und die letztlich in dem fundamentalen Krisenprozess mündet, den wir heute erleben.

In dem Seminar wollen wir uns anhand von Textlektüre, Vorträgen und Diskussion mit diesen Zusammenhängen intensiv auseinandersetzen.Vier Schwerpunkte sind vorgesehen: Weiterlesen »