31.12.1995  Beitrag drucken

Chronik einer angekündigten Krise

Der zwangsläufige Zusammenbruch des simulierten „Erfolgsmodells Mexiko“ (1)

aus: ILA 1995

Norbert Trenkle

Noch wenige Wochen, ja Tage, vor dem Crash im Dezember 1994 wurde Mexiko als „Erfolgsmodell“ für eine angeblich gelungene neoliberale Sanierungspolitik allenthalben gefeiert. Erst in der Katerstimmung besann sich auch die in extremer Kurzsichtigkeit und Zweckoptimismus geübte Marktwirtschaftsapologetik darauf, daß an dem simulierten Aufschwung der letzten 5 bis 6 Jahre einiges faul gewesen sein muß. Freilich wurden auch jetzt keinesfalls die strukturellen Ursachen der Krise unter die Lupe genommen, sondern, einer solchen Analyse ausweichend, einzelne „Fehler“ bemüht, die sich die mexikanische Regierung angeblich geleistet habe. Insgesamt aber, so der Tenor auch weiterhin, könnten sich die Ergebnisse der „Strukturanpassung“ durchaus sehen lassen.

Bis Mitte Dezember konnte ein derart ebenso hohler wie zynischer Zweckoptimismus immerhin noch auf die Stabilisierung der hauptsächlichen makroökonomischen Indikatoren verweisen:

  • Die Inflation war auf ein vergleichsweise niedriges Niveau zurückgefahren worden. Stiegen die Preise für Konsumgüter im Jahr 1988 noch um rund 110 %, so waren es bereits 1991 nur noch 20 % und 1994 rund 7 %.
  • Der Wert des Peso wurde in einem festen Verhältnis an den US-Dollar gebunden und in gleichmäßigen täglichen Schritten langsam nach unten angepaßt (um ca. 4,5 % jährlich).
  • Das jährliche Wachstum des BSP betrug im Durchschnitt etwa 2,5 %.
  • Die Kapitalbilanz war durchweg positiv, d.h. der Kapitalimport überstieg den Kapitalexport um ein Mehrfaches.

Als Minuspunkt galt aus neoliberaler Sicht lediglich die negative Handelsbilanz, die vor allem durch die Überbewertung des Peso erklärt wurde. Diese wiederum resultierte technisch gesehen daraus, daß die langsame Anpassung des Wechselkurses mit der Entwicklung der Inflation nicht Schritt hielt. Das galt aber als notwendiges temporäres Übel, das mit konsequenter Weiterführung der neoliberalen Politik und der Etablierung einer neuen Arbeitsteilung im Rahmen der NAFTA von selbst verschwinden würde. Denn, so die entgegen jeder empirischen Faktizität verbreitete Ideologie, der überhöhte Wechselkurs würde Importe von Kapitalgütern erleichtern, damit zur Modernisierung der Wirtschaft und zur Erhöhung der internationalen Konkurrenzfähigkeit beitragen. Dies führe seinerseits mittelfristig (angeblich schon ab der zweiten Hälfte der 90er) zu erhöhten Exporten von Industriegütern und damit zum Abbau des Handelsbilanzdefizit. Überdies zwinge der hohe Wechselkurs die mexikanische Wirtschaft zu erhöhten Anpassungsleistungen an das Produktivitätsniveau des Weltmarkts und fördere so zusätzlich die Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit.

Eine weniger von marktwirtschaftlicher Religiösität getrübte Analyse hätte freilich schon vor dem Crash ganz andere Erkenntnisse zutage fördern müssen. Der Großteil (rund 80 %) des Kapitalzuflusses ging nämlich in sogenannte „Portfolioinvestitionen“, d.h. Aktien und Wertpapiere, verblieb also im spekulativen Überbau. Dies war als empirischer Fakt auch kein Geheimnis, bezeichnenderweise tat dies aber dem euphorischen Glauben an den mexikanischen Erfolg keinen Abbruch.

Tatsächlich ist es aber keinesfalls gleichgültig, in welcher Form zufließendes Kapital angelegt wird. Wird es in realökonomische Prozesse investiert, werden also z.B. Ausrüstungsgüter angeschafft, Maschinenparks erneuert oder agroindustrielle Komplexe aufgebaut, um damit für den Weltmarkt zu produzieren, so handelt es sich um eine im Sinne der Verwertung produktive Kapitalanlage. Das bisher in Form von Geld vorliegende Kapital wurde in Sachgüter „verwandelt“, doch bloß zu dem Zweck, es in dieser Gestalt, unter Zusatz von Arbeitskraft, zu vermehren. Gelingt es, die so produzierten Waren auf dem Weltmarkt mit Gewinn abzusetzen, so liegt am Ende des Prozesses eine höhere Summe Geld vor. Das Kapital hat „sich verwertet“.

Ganz anders sieht es aus, wenn zufließendes Kapital entweder für Zwecke des privaten oder staatlichen Konsums verliehen oder rein spekulativ angelegt wird. Aus Sicht des Kapitalanlegers findet auch hier eine „Verwertung“ statt, denn für seine Geldauslage erhält er entweder Kreditzinsen oder er kann (sofern er sich nicht verspekuliert) Kursgewinne einheimsen. Das Geld „vermehrt“ sich also. Vom Gesamtprozeß aus betrachtet, kann jedoch von einer Kapitalverwertung in diesem Fall keine Rede sein. Denn der ausgelegte Wert wird entweder direkt im Konsum verbraucht und damit ausgelöscht, steht also für eine weitere produktive Anlage nicht zur Verfügung, oder er verharrt de facto „unbeschäftigt“ im Spekulationsüberbau. In beiden Fällen findet eine „Vermehrung“ des Geldes nur auf dem Papier statt (weshalb Marx hier treffend vom „fiktiven Kapital“ spricht ), und dies zeigt sich spätestens dann, wenn sich die Schuldner als zahlungsunfähig erweisen oder die Spekulationsblase platzt.

Was geschah nun in Mexiko? Grob gesprochen, lassen sich zwei Phasen der „Fiktivisierung des Kapitals“ abgrenzen. Die erste reicht von der Mitte der 70er Jahre bis zum Ausbruch der Schuldenkrise im Jahr 1982. Wie diese zustande kam, ist weitgehend bekannt: Die hohe Auslandsverschuldung hatte offiziell die Modernisierung Mexikos zum Ziel; faktisch diente sie aber dazu, das unter dem Druck des Weltmarkts gescheiterte Projekt der binnenmarktorientierten Entwicklung noch einmal scheinbar über die Runden zu retten. Da dem wachsenden Importbedarf an Ausrüstungsgütern und Vorprodukten kaum entsprechende Exporte an Industriegütern gegenüberstanden, war eine Devisenlücke entstanden, die nun durch Kredite geschlossen wurde. Soweit die geliehenen Gelder nicht direkt in den Privatschatullen der herrschenden Cliquen verschwanden, finanzierten sie überwiegend, direkt oder indirekt, den Konsum der Ober- und Mittelschicht oder versickerten in kaum weltmarktfähigen Großprojekten. Das zugefloßene Auslandskapital wurde also „unproduktiv“ verausgabt, und daher war auch der Weg in die Zahlungsunfähigkeit vorgezeichnet.

Die nun unter dem Druck der Verschuldung erzwungenen „Strukturanpassungen“ trugen allerdings keinesfalls dazu bei, die angehäuften Berge an unerfüllbaren Verbindlichkeiten abzubauen, sondern leiteten nur eine weitere Umdrehung der Fiktivisierungspirale des Kapitals ein. Die internationalen Banken hatten natürlich kaum noch Interesse daran, den „faulen Krediten“ (die freilich satte Zinserträge abgeworfen hatten) weitere hinterherzuschieben, zumal sie ja auch noch im Rahmen des Brady-Plans zu einem partiellen Schuldenerlaß gedrängt worden waren. Dafür wurde aber Mexiko, ebenso wie andere sogenannte emerging markets,immer interessanter für internationales Spekulationskapital. Seit Anfang der 90er Jahre boomte die mexikanische Börse und verzeichnete Kurssteigerungen, die weit über denen in USA, Europa oder gar Japan (wo die Börse stagnierte) lagen. Voraussetzung hierfür war natürlich die Öffnung und Liberalisierung des mexikanischen Kapitalmarkts zum einen und die gewisse Sicherheitsgarantien für die Anleger zum anderen. Dazu zählte insbesondere die Stabiliserung des Wechselkurses, denn was nützten hohe Kursgewinne an der Börse, wenn diese jederzeit durch eine Abwertung wieder aufgezehrt werden konnten.

Insofern war auch der überhöhte Wechselkurs nicht bloß ein bedauerlicher dunkler Fleck auf der ansonsten reinen Weste des mexikanischen Musterschülers. Er war Grundbedingung der kurzfristigen Erfolgssimulation. Die Windigkeit dieses Konstrukts zeigt sich schon darin, daß der stabile Pesokurs seinerseits den kontinuierlichen Zufluß an Spekulationskapital zur Voraussetzung hatte; denn nur solange der Kapitalimport anhielt, verfügte die mexikanische Regierung über ausreichend Devisenreserven, um bei Bedarf korrigierend auf den Währungsmärkten einzugreifen. Von daher erklärt sich auch die Unfähigkeit der mexikanischen Regierung, aus eigener Kraft die Abwertungslawine aufzuhalten, als sie einmal ins Rutschen gekommen war.

Wie aber vermittelte sich das zufließende fiktive Kapital mit der mexikanischen Realökonomie? Auf welchem Wege floß es wieder in die Warenmärkte zurück, und wieso schlug der Crash mit solcher Wucht auf sie zurück? Vereinfacht gesprochen, müssen wir uns dies folgendermaßen vorstellen: Wenn ausländisches Spekulationskapital an der mexikanischen Börse angelegt wurde, dann erschien dies oberflächlich betrachtet so, als wären in Mexiko produzierte Werte gekauft worden, und das Land hätte dafür den Gegenwert in ausländischer Währung erhalten. Daß diese Werte nur auf dem Papier standen, interessierte zunächst einmal nicht. Die Devisen wurden allerdings nur zu einem kleineren Teil (von der Regierung bzw. der Zentralbank) als Reserven gehalten, um gegenüber ausländischen Forderungen zahlungsfähig zu bleiben. Der Großteil wurde von mexikanischen Handels- und Industrieunternehmen sowie Privatpersonen „gekauft“, um Vorprodukte, Kapital- und Konsumgüter zu importieren. Nicht anders als zu Zeiten der ersten Verschuldungswelle wurde also das ins Land fließende Kapital auf wundersame Weise in den Warenkreislauf zurückgeschleust und überwiegend verkonsumiert. Letztlich war also nur ein neuer Weg gefunden worden, die strukturelle Weltmarktabhängikeit der mexikanischen Ökonomie zu finanzieren, die durch die von IWF und Weltbank verordneten Doktor-Eisenbart-Kuren und die Integration in die NAFTA noch verschärft worden war. (2)

Mit der konsumtiven „Vernichtung“ der Devisenwerte sind aber natürlich keinesfalls die Ansprüche der Kapitalanleger aus der Welt geschafft. Diese bestehen fort, solange die gekauften Papiere noch den vermeintlichen Wert verbriefen. Da es sich dabei um Peso-Papiere handelt, sind dies letztlich Ansprüche an die mexikanische Zentralbank, die für eine jederzeitige Rückwandlung in Dollar, DM, Yen etc. zum aktuellen Wechselkurs garantiert. Wollen aber zu viele Anleger diese Garantie in Anspruch nehmen, schlägt die Stunde der Wahrheit. Jetzt zeigt sich, daß die entsprechenden Devisenwerte nicht mehr existieren, die Forderungen nicht beglichen werden können und die riesigen Buchgewinne bloßer Schein waren.

Genau dies geschah im Dezember 1994. Schon seit Mitte des Jahres war der Kapitalzufluß ins Stocken gekommen, erstens wegen der politischen Unsicherheit im Lande (Aufstand in Chiapas und Machtkämpfe innerhalb der PRI) und zweitens, weil das Vertrauen in die Stabilität des Peso, die Dauerhaftigkeit des Wirtschaftsbooms und den mittelfristigen Abbau des Handelsbilanzdefizits zu schwinden begann. In der Folge schmolzen die Devisenreserven immer weiter zusammen, und dies verstärkte seinerseits das Mißtrauen der Anleger, die nach und nach damit begannen, ihre Gelder abzuziehen. Der Überschuß in der Kapitalbilanz sank von 11,4 Mrd US $ im ersten Quartal 1994 auf bloße 1,0 Mrd US $ im zweiten Quartal. Als schließlich die Regierung nicht mehr umhin kam, den Peso offiziell abzuwerten, weil sie trotz massiver Interventionen an den Finanzmärkten (d.h. Verkäufe von Devisenreserven) nicht in der Lage war, den Wechselkurs zu stützen, war dies gleichbedeutend mit einem Offenbarungseid. In der Folge setzte eine panische Kapitalflucht ein, die den Peso-Kurs erst recht nach unten drückte, die Börsenwerte abstürzen ließ und eine Abwärtsspirale in Gang setzte.

Trotz des gewaltigen Einbruchs wurde allerdings im Dezember-Crash nur ein kleinerer Teil des aufgehäuften fiktiven Kapitals entwertet. Zwar mußten einige der Anleger deutliche Buchverluste hinnehmen, doch der völlige Zusammenbruch des Spekulations-Kartenhauses konnte gerade noch einmal verhindert werden. Immer noch stehen riesige fiktive Summen in den Büchern, die nicht annähernd durch reale Werte bzw. durch Devisenreserven gedeckt sind. Dies kann daran abgelesen werden, daß die Kurse an der mexikanischen Börse zwar stark einsackten, doch letztlich nicht einmal unter den Höchststand von 1992 fielen und sich inzwischen sogar wieder etwas erholt haben. Freilich konnte die Entwertungslawine nur mit Hilfe einer gewaltigen internationalen Kreditspritze gestoppt werden, für die der mexikanische Staat in bisher undenkbarer Weise die Pflicht genommen wurde. Der Preis war die Verpfändung der letzten noch weltmarktfähigen Wertsubstanz: das Erdöl. So wurden letztlich die privaten Forderungen doch wieder sozialisiert, ähnlich wie 1983/84, als der Staat unter dem Druck der internationalen Banken die Haftung für die Schulden der mexikanischen Unternehmen und Banken übernehmen mußte, und die Auslandsverschuldung Mexikos ist nach 5 Jahren des „Booms“ mit ca. 180 Mrd. US $ höher denn je.

Obwohl freilich innerhalb kürzester Zeit 50 Mrd. US $ aufgetrieben wurden, um die Börse und die Währung zu stützen, blieb ein Rückschlag des Crashs auf die Lebensverhältnisse der breiten Bevölkerung und die verbliebenen realökonomischen Sektoren nicht aus. Zum einen führte der Absturz des Wechselkurses (wegen der nach wie vor gegebenen Importabhängigkeit) zu einer massiven Erhöhung der Konsumgüterpreise und damit zu einer weiteren brutalen Reallohnsenkung. Zugleich haben die einheimischen Unternehmen unter den hohen Zinsen zu leiden, die auf diesem Niveau gehalten werden, um das Spekulationskapital anzuziehen bzw. im Land zu halten. Die Folgen sind eine chronische Unterauslastung der Kapazitäten, massenhafte Bankrotte vor allem der kleineren und mittleren Betriebe, ein Emporschnellen der Arbeitslosigkeit und die weitere Verelendung der Bevölkerung. Ein zynischer Nebeneffekt davon ist eine kurzfristig ausgeglichene Handelsbilanz, die nur deshalb zustande kam, weil die Importe massiv einbrachen und zugleich essentielle Güter exportiert werden, die auf dem Binnenmarkt keine Nachfrage mehr vorfinden.

Trotz all dieser immensen Kosten ist allerdings keine der strukturellen Ursachen des Dezember-Crashs auch nur annähernd beseitigt worden. Die scheinbare Normalisierung und die Stabilisierung der makroökonomischen Indikatoren, die die Marktwirtschaftsapologeten schon wieder begeistert feiern („Mexikos Austeritätsprogramm zeigt Wirkung – Krise gebannt“, titelt die FAZ am 20.9.1995) beruht nur auf einer Fortsetzung der spekulativen Erfolgssimulation. Wenn aber die Blase ein nächstes Mal platzt, werden die Kosten noch sehr viel höher sein, als nach dem Dezember-Crash. Fraglich ist dann, ob die westlichen Staaten in der Lage und willens sein werden, ein noch größeres „Hilfspaket“ zu schnüren, denn sie selbst stoßen ja längst an die Grenzen ihrer Liquiditätsschöpfungsfähigkeit, und „Sicherheiten“ hat Mexiko auch nicht mehr zu bieten.

Wenn diesmal noch das „Modell Mexiko“ über die Runden gerettet wurde, dann dürfte das (neben spezifischer Interessen der USA) vor allem propagandistische Gründe für das Marktwirtschaftssystem gehabt haben. Jahrelang wurde das Land als Musterschüler herumgereicht, und daher hätte sein Zusammenbruch auch zum Signal für einen förmlichen Serienchrash in allen sogenannten emerging markets werden können, die (insbesondere in Lateinamerika) eine strukturell ganz ähnliche Politik der Erfolgssimulation betreiben. Last but not least hätte dies aber auch auf die internationalen Finanzmärkte zurückschlagen und dort einen gewaltigen Zusammenbruch auslösen können. Dann aber hätte sich gezeigt, daß das kasinokapitalistische Weltsystem selbst auf tönernen Füßen steht und strukturell nicht weniger auf das beständige Recycling riesiger Ströme fiktiven Kapitals angewiesen ist wie der gefallene Musterschüler. (3) Der „Fall Mexiko“ erhält so gesehen exemplarischen Charakter.

(1) Der Artikel basiert auf einem Referat, das der Autor auf dem Bundestreffen der Mexiko-Solidaritätsgruppen in Hannover am 13.10.95 hielt

(2) Der einzige sektorale Handelsüberschuß wird (unter immensen Opfern für Mensch und Natur) von den Maquiladoras erzielt, die freilich ihren Exklavencharakter beibehalten und die Defizite der übrigen Sektoren nicht annähernd ausgleichen können. Allein für den Zeitraum Jan – Sep 1994 ergab sich ein Negativsaldo bei Industriegütern von 14 Mrd. US $ (den Positivsaldo der Maquiladoras von rund 4 Mrd. US $ eingeschlossen), bei einem gesamten Handelsbilanzdefizit von 13,7 Mrd. US $.

(3) Eine ausführlichere Darstellung dieses Problems findet sich in den Beiträgen von Robert Kurz und Ernst Lohoff in Krisis 16/17 (soeben erschienen im Horlemann-Verlag)