31.12.1998  Beitrag drucken

Jagt die Spekulanten! Schlagt sie tot!

Redundantes über die aktuellen Entgleisungen einer Sorte Antikapitalismus

von Franz Schandl

Helmut Schmidt war es, der diesen Beitrag veranlaßte. Der Leitartikel des ehemaligen deutschen Kanzlers in der Zeit vom 3. September mit dem Titel „Der globale Irrsinn“(1) erscheint uns nämlich als äußerst symptomatisch für die sich abzeichnende Pseudokritik eines sich in der Mitte etablierenden Antikapitalismus.

Die globale Finanzkrise wird dort zu einem nationalen Problem degradiert. Weder die USA, noch China, noch Japan, noch Deutschland brauchen Hilfe von außen, es kommt „in allererste Linie auf die Weichenstellung im eigenen Haus“ an. Schließlich verlange das alles nach einer „großen nationalen Willensanstrengung und deshalb nach Führung“. Was ansteht, ist die Etablierung eines nationalen Willens, der durch die Anstrengung von Volk und Führung den „globalen Irrsinn“ der „heißen Spekulanten“, kurzum den „Raubtierkapitalismus“ überwindet. Ja, was soll man wirklich denken, wenn es da gegen die „exzessive Freiheit einiger zehntausend habgieriger Dealer und Manager, die auf den kurzfristigen Finanzmärkten herumtoben“ geht. In solchen Fällen kocht doch die Volksseele und schreit nach den Großwildjägern. Obwohl Schmidt das nun nicht geschrieben und wohl auch nicht gemeint hat, kann es so gelesen werden: Jagt die Spekulanten! Schlagt sie tot!

Spekulation als Kalkulation

Spekulation ist. Sie gehört zu den tagtäglichen Erledigungen aller Mitglieder der bürgerlichen Gesellschaft. Ausnahmslos jedes Geschäft kennt ein spekulatives Moment. Jeder Preisvergleich, jede Werteinschätzung eines Produkts oder einer Leistung ist Spekulation. Jeder Kauf und jeder Verkauf muß und will kalkuliert sein. Die Spekulation hat sich also der guten (aber scheinbar hilflosen) Marktwirtschaft nicht von außen bemächtigt, sondern gehört zu ihr, ist von ihr untrennbar.

Der junge Engels schreibt: „In diesem fortwährenden Auf und Ab muß jeder suchen, den günstigsten Augenblick zum Kauf und Verkauf zu treffen, jeder muß Spekulant werden, d.h. ernten, wo er nicht gesäet hat, durch den Verlust andrer sich bereichern, auf das Unglück andrer kalkulieren oder den Zufall für sich gewinnen zu lassen. (…) Und möge sich der ehrliche, „solide“ Kaufmann nicht pharisäisch über das Börsenspiel erheben. (…) Er ist so schlimm wie die Fondsspekulanten, er spekuliert ebensosehr wie sie, er muß es, die Konkurrenz zwingt ihn dazu, und sein Handel impliziert also dieselbe Unsittlichkeit wie der ihrige.“(2) Die gleiche Unsittlichkeit ist freilich nichts anderes als die gemeine Sittlichkeit des Kapitals. Alle sind ihr unterworfen, schon der weise Adam Smith erkannte zurecht, daß jeder „in einem gewissen Sinn ein Kaufmann“(3) geworden ist.

Freilich ist die jeweilige Position des Marktteilnehmers zu berücksichtigen. Während die einen sich die permanente Spekulation leisten können und sich mit ihr identifizieren, müssen die anderen sich ihr täglich ausliefern, worauf deren Aversion aufbaut. Es ist für die jeweils Betroffenen ein großer Unterschied, ob auf dem Finanzmarkt, auf dem Immobilienemarkt, auf dem Gemüsemarkt oder auf dem Arbeitsmarkt spekuliert wird. Diese Differenz ist nicht auszublenden, sie ist aber auch nicht zu einer essentiellen Differenz aufzubauschen, die meint, das eine hätte mit dem anderen aber auch schon gar nichts zu tun.

Obgleich bei Hegel bezogen auf das Denken, stimmt seine Aussage auch für unseren Fall des Handelns: „Die Spekulation versteht deswegen den gesunden Menschenverstand wohl, aber der gesunde Menschenverstand nicht das Tun der Spekulation.“(4) Das Verkürzte erkennt sich nicht im Verlängerten, während das Verlängerte sehr genau weiß, woher es kommt.

Je weiter sich das Kapital von seinem Ursprung, der Produktion, also der Wertschaffungsebene wegbewegt, desto suspekter wird es dem Alltagsverstand. Bleibt das Warenkapital weitgehend unbehelligt, so gilt das kaufmännische Kapital als zumindest verdächtig, während dem Geldkapital bereits Haß entgegengebracht wird. Die Verhältnisse bleiben in solcher Darstellung unbegriffen, ja werden geradezu gegen mißliebige Exponenten derselben verteidigt. Nähe oder Ferne zur Produktion aber, spricht weder für jemanden, noch gegen jemanden.

Die Tragik der heutigen Zeit ist, daß die berechtigten Empörungen gegen das Kapital, so derartig von dessen eigenen Ressentiments geprägt und geschädigt sind, daß dieses Aufbegehren eher Beiträge zur gesellschaftlichen Barbarisierung liefert denn einen emanzipatorischen Schritt darstellt. Insofern steht vor allem der soziale Kampf, der natürlich nicht aufgegeben werden darf, vor einem immensen Dilemma. Immer läuft er Gefahr, die falschen Ansätze zu bedienen. Jenseits von Mitmachen oder bloßem Dagegensein scheint es heute keine Alternativen zu geben. Gerade die wären aber nötig.

Schaffende gegen Raffende

Die fundamentale Unterscheidung in Börsenkapital und Kapital wird immer geläufiger. Aber sie trägt nicht. Sie ist ein populistischer Selbstläufer. Sie dividiert Unteilbares, vertraut letztlich auf das produktive gegen das spekulative Kapital, setzt einmal mehr auf das Schaffende gegen das Raffende.

Die abfällige Einschätzung des Spekulanten führt also in die Irre. Sie ist nicht Aufbruch einer neuen Kapitalismuskritik, sie ist deren Verunglückung. Vor allem auch, wenn man noch zusätzlich bedenkt, daß man auf unterer Ebene alle zu kleinen Kuponschneidern (Pensionsfonds, Aktienbesitz…) umrüsten will. „Andererseits darf man nicht vergessen, daß in Aktiengesellschaften nicht die Individuen vereinigt sind, sondern die Kapitalien. Durch diese Manipulation sind Eigentümer in Aktionäre, d.h. in Spekulanten verwandelt worden.“(5)

Spekulant ist kein Schimpfwort. Tritt es als solches auf, dann schleppt es – ob es will oder nicht – einen antisemitischen Subtext mit sich herum. Es ist also mit aller Vorsicht und Deutlichkeit zu benützen, immer mit bedenkend, was da mitgehört, mitgelesen und mitvollzogen werden kann, unabhängig von der ursprünglichen Absicht. Wo diese Klarheit nicht erzielt werden kann, ist ob der Gefahr auf den Gebrauch dieses Terminus zu verzichten. Wir plädieren daher für eine partielle Quarantäne. Was aber nicht umgekehrt meint, daß Begriff und Rolle nun positiv affirmiert werden. Es geht aber auch schon gar nicht darum, nun die Partei des Finanzkapitals und der Börse zu ergreifen.

Spekulation und Spekulantentum soll aus der Kritik nicht ausgenommen werden, sondern vielmehr einbezogen werden in einer gesamtgesellschaftliche Sozialkritik, deren Antikapitalismus sich nicht an bloßen Aspekten abarbeitet, und dadurch unrichtig wird. Bei der Kritik der Spekulation ist immer wieder die inhaltliche Rückbezüglichkeit zur kapitalistischen Totalität herzustellen. Wird die Spekulation sachlich isoliert und aus diesem Kontext entlassen, wird sie unweigerlich unerwünschte Resultate tätigen. Gerade nach der nationalsozialistischen Barbarei ist jener Forderung in dieser Frage besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Wer die Spekulation zerstören will, ohne den Kapitalismus abschaffen zu wollen, handelt zumindest fahrlässig. Spekulation ist nie schlimmer als der Markt, dem sie dient. Sie ist nicht seine Ursache, sondern eine seiner Folgen. Die Spekulation ist keine Erfindung der Spekulanten, sie bedient sich ihrer lediglich.

In einer strategischen Orientierung ist das große Kapital nicht gegen das kleine, wie das kleine Kapital nicht gegen das große, das Geldkapital nicht gegen Warenkapital und das Warenkapital nicht gegen das Geldkapital zu verteidigen. Auch wenn es auf taktischer Ebene aktuelle Nuancierungen geben muß: Das Kapital ist anzugreifen, wo immer es ist. Dort, wo die Kritik des heißen Geldes zu keiner des Geldes überhaupt wird, dort, wo die Kritik von Zins und Dividende zu keiner Kritik des Profits aufsteigt und letztlich zu einer des Werts führen kann, wird sie allerdings regressiv. Das Gemeine wird im wahrsten Sinne des Wortes gemeingefährlich.

Jede linke Freude, daß es jetzt – nach den vielen Jahren ungeschminkter Vorherrschaft neoliberaler Ideologie – doch endlich zumindest gegen die Spekulanten geht, ist völlig fehl am Platze. Letzlich verwerflich, weil sie der billigsten, borniertesten und falschesten Sorte des Antikapitalismus aufsitzt.

Hier steht man noch immer in unseliger Tradition. Schon die SPD beschloß auf ihrem Parteitag 1893 folgende „grandiose“ Resolution: „Die Sozialdemokratie bekämpft den Antisemitismus als eine gegen die natürliche Entwicklung der Gesellschaft (sic!, F.S.) gerichtete Bewegung, die jedoch trotz ihres reaktionären Charakters und wider ihren Willen schließlich revolutionär wirkt, weil die von dem Antisemitismus gegen die jüdischen Kapitalisten aufgehetzten kleinbürgerlichen und kleinbäuerlichen Schichten zu der Erkenntniß kommen müssen, daß nicht blos der jüdische Kapitalist, sondern die Kapitalistenklasse überhaupt ihr Feind ist und daß nur die Verwirklichung des Sozialismus sie aus ihrem Elende befreien kann.“(6)

Der Antismetismus wurde von der Sozialdemokratie als obligate Kraft unter vielen gesehen, die auch ihre positiven Seiten hätte. In Bebels Worten: „Die widerspruchsvolle Natur des Antisemitismus kommt in den widerspruchsvollen, theils ultrareaktionären und konservativen, theils demokratischen und manchen mit unserem Programm übereinstimmenden Forderungen ihres Programms zum Ausdruck.“(7) Der Standpunkt: Laßt die dummen Kerle nur machen, sie werden schon noch draufkommen, ist – vor allem nach den eindeutigen und eliminatorischen Konsequenzen durch den Nazifaschismus – völlig inakzeptabel.

Rationalisten der Irrationalität

Jede Marktkalkulation ist eine Spekulation. Bei der Börsenspekulation ist das nur am meisten einsichtig, weil dort die Verwertung in ihrer abstraktesten Form (G-G‘) auftritt, scheinbar jeder stofflichen Verunreinigung enthoben. Geld hat den Ballast des Warenkapitals abgeworfen, arbeitet hier angeblich selbsttätig. Die Perversion des Kapitals zeigt sich beim reinen Geldgeschäft am deutlichsten. Im Spekulanten erfährt dann dieses seinen professionellen Sonderstatus. Aber das ist es auch schon. Alles Weitere ist Verdunkelung. Der aktuelle Kampf gegen die Spekulation ist ein antikapitalistischer Kampf für das Kapital.

Die Börsianer sind nur die überhitzten Rationalisten der großen Irrationalität des Kapitals. Nicht umgekehrt! Die Börse ist nicht die inszenierte Böswilligkeit, die ein an sich gutes marktwirtschaftliches Dasein überwuchert, eine Art Fremdkörper oder Geschwür, das man einfach abschneiden oder entfernen könnte, und alles wäre wieder im Lot. Gerade das suggeriert aber eine Kritik, wie sie heute vom Linkskeynesianismus bis zum Rechtsextremismus am Neoliberalismus geleistet wird. Das Gefährliche der verkehrten Argumentation liegt gerade darin, daß sie billige Feindbilder bedient und einfache Rezepte verspricht. Der Kapitalismus wird gegen die Kritik immunisiert, indem man bestimmte Kapitalisten zum Abschuß freigibt.

Verfehlt ist es daher, den Börsenspekulanten absichtliches Vernichten ganzer Volkswirtschaften und anderes vorzuwerfen, so als hätten sie Spaß am Untergang bestimmter Staaten oder Branchen. Mitnichten. An so etwas denken die nicht einmal, und wenn, dann so wie George Soros, eigentlich das Gegenteil, von dem, was man ihnen unterstellt. Kostprobe: „Für eine funktionierende Gesellschaft ist daher nicht nur der freie Markt wichtig, sondern auch Institutionen, die soziale Gerechtigkeit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte schützen. Solche Institutionen gibt es in verschiedenen Ländern, nicht aber in der globalen Gesellschaft. Die Entwicklung einer Weltgesellschaft hinkt hinter der Weltwirtschaft her. Solange dieser Rückstand besteht, hat das weltweite kapitalistische System keine Überlebenschance.“(8) Und: „Im Laufe der Zeit wird man die Mängel immer deutlicher spüren, bis der Boom schließlich in den Crash mündet. Wir können den Zusammenbruch aber verhindern, indem wir rechtzeitig handeln.“(9) Wüßte man nicht, daß er das sagt, würde man es partout jemanden anderen zuschreiben. Soros ist eine börsianische Mischung von Popper und Keynes. Er fürchtet den Crash und bittet um staatliche Sicherheiten für alle, damit er ohne gröbere Belastungen seinen Geschäften nachgehen kann. Ob das heute nicht auch schon immanent gedacht daneben ist, wäre die nächste spannende Frage.

Wohlgemerkt: Der Spekulant ist nur verteidigungsbedürftig aufgrund des spezifischen Angriffes, der auf ihn gestartet wird. Ansonsten ist er als Charaktermaske des realen oder fiktiven Geldkapitals nicht aus der antikapitalistischen Kritik zu entlassen. Nur diese darf sich keine Isolierung einzelner Momente erlauben, will sie emanzipatorisch werden. Der sachliche Einwand gegen den Spekulanten ist kein (auch nicht: kein zu kurzer!) Schritt in die richtige Richtung, sondern einer in die falsche. „Der Zusammenhang, überwältigend geworden, wird unsichtbar“,(10) schreibt Adorno zurecht. Und doch ist es Aufgabe der Gesellschaftskritik, diesen unentwegt herzustellen.

Schuldkomplexe

Der sozial-nationale Mythos der bösen Börsen-Buben ist hingegen kontraproduktiv. Zweifellos, die entsprechen als Kreaturen des Kapitals oberflächlich allen Vorurteilen. Und es steht auch nicht an, die zuckenden Handy-Automaten sympathisch zu finden oder gar prinzipiell in ihrem Tun zu rechtfertigen. Es geht aber sehr wohl darum, sie nicht als Sündenböcke zuzulassen, denen man die kapitalistischen Verwüstungen anzulasten hätte. Jede Kritik, die sich auf eine bloße Äußerungsform des Kapitalismus ablenken und verkürzen läßt, droht letztlich selbst in reaktionäres Fahrwasser zu kommen. Antikapitalismus ist – will er nicht nach hinten losgehen – ein ganzer Inhalt, und keine halbe Sache.

Der Wahn des „selbstbestimmten“ bürgerlichen Subjekts drückt sich aus in der Bestimmung der jeweils Schuldigen. „Wer ist schuld?“, wird gefragt, nicht „Warum ist es so?“ Daß etwas sein könnte, ohne daß jemand daran schuld sei, wo kämen wir denn da hin. Auch Helmut Schmidt findet seine Schuldigen. Mitschuldig an den Einbrüchen der Börsen seien die amerikanischen, europäischen und japanischen Börsianer und auch der IWF. Doch woran sind sie schuldig? Daß sie sich als Geldkapitalisten wie Geldkapitalisten aufführen? Das sollte doch als selbstverständlich angenommen werden. Schmidt und andere möchten schon einmal sagen, wie sich jene eigentlich hätten verhalten sollen, und auch beantworten, warum sie meinen, daß sie sich anders hätten verhalten können.

Die Begriffe Schuld, Schulden und Schuldige sind letztlich christlichen Ursprungs. In den bürgerlichen Geschäften und Gesetzen treiben sie nun schon Jahrhunderte ihr Verwesen. Das Böse wird immer personifiziert, es hat zu opfern oder geopfert zu werden. Das abendländische Ritual, irgendwelche Opfer suchen zu müssen und ausfindig zu machen, vereinigt rechts und links in einem seltsamen Taumel. Je mehr Schuldige man habhaft wurde, je mehr verurteilt werden konnten, desto schlimmer ist es übrigens zugegangen.

Emanzipatorische Praxis hätte hingegen den Inhalt zu radikalisiereren, nicht die Verhältnisse zu rabiatisieren und Personengruppen zu stigmatisieren. Aus dem Elend der Charaktermasken ist nicht auf die Elendiglichkeit ihrer individuellen Träger zu schließen. Egal gegen wen sie sich richtet, wir brauchen alles andere als eine Pogromstimmung.

Fußnoten

Helmut Schmidt, Der globale Irrsinn, Die Zeit, 3. September 1998, S. 1. Zwei Wochen später titelte das Blatt, so als hätte das eine absolut nichts mit dem anderen zu tun: „Rechts wird chic“.

Friedrich Engels, Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie (1844), MEW, Bd. 1, S. 515-516.

Adam Smith, Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und Ursachen (1775/76), München 1978, S. 23.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Differenz des Fichteschen und Schellingschen System der Philosophie (1801), Werke 2, Frankfurt am Main 1986, S. 31.

Karl Marx, Der französische Credit mobilier (1856), MEW, Bd. 12, S. 33.

Protokoll über die Verhandlungen des Parteitages der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, abgehalten zu Köln a. Rh. v. 22. bis 28. Oktober 1893; hier zit. nach: Iring Fetscher (Hg.), Marxisten gegen Antismemitismus, Hamburg 1974, S. 58-59.

Ebenda, S. 73.

George Soros, „Selbstregulierung des Marktes“ ist ein gefährlicher Mythos, Der Standard, 24. Dezember 1997, S. 31.

George Soros, Prinzip der permanenten Veränderung, Der Standard, 27. Dezember 1998, S. 29.

Theodor W. Adorno, Gesellschaftstheorie und Kulturkritik, Frankfurt am Main 1975, S. 151.