31.12.1998  Beitrag drucken

Terrorismus der Arbeit

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Norbert Trenkle

Arbeit ist für den westlich sozialisierten Menschen die selbstverständlichste Sache der Welt; so selbstverständlich, daß er im allgemeinen gar keinen Gedanken darauf verschwendet, um was es sich eigentlich dabei handelt. Fragt man ihn, so wird er ungefähr antworten, Arbeit sei nichts anderes als zweckorientiertes, anstrengendes körperliches oder geistiges Tun und als solches ewige Notwendigkeit des menschlichen Daseins. Vielleicht geht er gar so weit, in der Arbeit das Wesen des Menschseins zu sehen, also das, was ihn vom Tier unterscheidet und aus der Natur heraushebt. Eine Schrift mit dem Titel „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affens“, wie sie Friedrich Engels am Ende des 19. Jahrhunderts verfaßte, mag den Heutigen ein wenig zu pathetisch klingen, dennoch bringt sie den immer noch herrschenden Bewußtseinszustand auf den Punkt. Verräterischerweise zählt in „linken“ Kreisen des Deutschen Gewerkschaftsbundes ausgerechnet diese Schrift zu den bewahrenswerten Texten des Marxismus.

Nun wäre es absurd, abzustreiten, daß zur Erhaltung und zur angenehmen Gestaltung des Lebens allerlei nützliche Dinge produziert und die unterschiedlichsten Tätigkeiten verrichtet werden müssen. Wenn Menschen essen wollen, müssen sie Getreide, Gemüse und Obst anbauen, Tiere züchten; müssen sie Kochen und überhaupt erst einmal Felder angelegt, Stallungen, Lagerräume und Küchen gebaut und ausgestattet haben; müssen sie gelernt haben, wie man all dies tut; müssen sie sich darüber einigen, wer was und wann tut und wie die hergestellten Dinge verteilt werden usw. usf. Daran wird sich grundsätzlich nie etwas ändern, auch wenn mit Hilfe von Wissen und Technik der notwendige Zeitaufwand reduziert werden mag. Doch wieso werden solche völlig unterschiedlichen Tätigkeiten in der bürgerlichen Gesellschaft eigentlich unter einer einzigen Abstraktion – der „Arbeit“ – subsumiert?

Zunächst einmal könnte es so scheinen, als sei dies eine bloße Denkabstraktion, die nur der begrifflichen Erfassung der Wirklichkeit und der leichteren Verständigung dient, ganz so, wie wir „Baum“ sagen können, wenn wir Buche, Eiche oder Birke meinen. Doch gibt es einen wesentlichen Unterschied. Die Abstraktion „Arbeit“ bezieht sich nämlich nicht auf die Inhalte der gemeinten Tätigkeiten, sondern allein auf die gesellschaftliche Form in der sie verrichtet werden. Was als „Arbeit“ gilt, darüber entscheiden nicht stofflich-sinnliche Kriterien, wie etwa die Frage danach, welche Handgriffe verrichtet und welche Produkte hergestellt werden oder welchen konkreten Nutzen sie für die Menschen haben. Entscheidend ist nur, ob eine Tätigkeit unmittelbar in den abstrakt-gesellschaftlichen Zusammenhang der Warenproduktion eingeht: und das Merkmal hierfür ist, ob sie für Geld verrichtet wird oder nicht. Deshalb kann auch eine bestimmte Tätigkeit, je nach Kontext, einmal als Arbeit gelten und ein anderes Mal nicht. Niemand wird beispielsweise den Unterschied leugnen können, der zwischen dem Tapezieren und Streichen des eigenen Wohnzimmers und derselben Tätigkeit als Angestellter eines Malerbetriebs besteht. Der Tätigkeitsinhalt ist beide Male exakt der gleiche. Aber im ersten Fall geht es mir um die Befriedigung eines ganz bestimmten sinnlichen Bedürfnisses (dem nach einem schöneren Wohnzimmer); im zweiten Fall dagegen stehe ich im Dienste eines völlig unsinnlichen Zwangs: dem gesellschaftlich-totalitären Zwang zum Geldverdienen. Vor diesem Zwang sind alle Tätigkeiten gleich, ganz unabhängig von ihrem Inhalt. Was zählt ist nur ihre Marktgängigkeit. Erst dadurch werden sie zur „Arbeit“.

Im sogenannten finsteren Mittelalter wäre niemand auf die absurde Idee verfallen, die Aktivitäten eines Schmiedes, einer Bäuerin, eines Ritters oder einer Nonne unter eine einzige abstrakt-allgemeine Kategorie zu subsummieren. Das macht erst dort Sinn, wo die Menschen dazu gezwungen werden, ihre Lebensenergie als „Arbeitskraft“ für einen ihnen gleichgültigen und äußerlichen Zweck zu verkaufen: den blinden Selbstzweck der Kapitalakkumulation. Im Marxismus figurierte die Arbeit immer als Gegensatz des Kapitals. Sie ist dies auch, aber nur insofern sie einen Interessenpol innerhalb des gemeinsamen Bezugssystems der kapitalistischen Warenproduktion repräsentiert. Wenn „Arbeit“ die Form ist, in der die Menschen ihre Lebensenergie verkaufen müssen um zu überleben, dann muß ihnen der konkrete Inhalt ihres Tuns letztlich genauso gleichgültig sein, wie dem Kapitalisten, der sie anheuert. Ob sie Pestizide herstellen oder Autobahnen bauen, Bettler aus der Fußgängerzone vertreiben oder Soap-Operas drehen – es ist ihr „Job“ und der „muß getan werden“. Das schließt persönliche Vorlieben und ethische Skrupel natürlich keinesfalls aus. Aber das gilt für die Kapitalisten genauso. Immer wird es welche geben, die keine Waffen produzieren wollen, aber immer finden sich auch genug andere, die gerne ihr Geld damit verdienen. Die viel beschworene moderne Wahlfreiheit bezieht sich immer nur auf Optionen innerhalb des vorausgesetzten Fetischsystems von Arbeit und Kapital.

Wenn der Zwangscharakter der Arbeit den Meisten heute gar nicht mehr bewußt wird, dann verweist dies nur darauf, wie sehr er bereits verinnerlicht ist. Man sollte aber nie vergessen, daß es auch in Europa über Jahrhunderte hinweg offener Gewaltanwendung, ja eines regelrechten Krieges gegen die Bevölkerungsmehrheit bedurfte, bis die Menschen bereit waren, regelmäßig ihre Lebensenergie in den Manufakturen und Fabriken abzuliefern. Derselbe blutige Prozeß wiederholte sich dann mit einiger Zeitverzögerung in den Kolonien und in den Ländern nachholender Weltmarktmodernisierung – ohne dort jedoch die gleiche Tiefendimension der Verinnerlichung zu erreichen wie in Mitteleuropa. Hier ist den Menschen die „Arbeit“ so sehr zur zweiten Natur geworden, daß sie sich kaum noch eine andere Form gesellschaftlicher Reichtumsproduktion vorstellen können. Ein erschreckendes Indiz hierfür ist, daß so ziemlich alle Tätigkeiten (auch solche, die keinesfalls direkt der Warenproduktion dienen) mittlerweile wie selbstverständlich als „Arbeit“ wahrgenommen werden. Selbst noch die Auseinandersetzung mit einer geliebten Person wird zur „Beziehungsarbeit“ und sogar im Schlaf verrichten wir „Traumarbeit“. Das sind nicht nur sprachliche Ausrutscher, sondern Hinweise darauf, wie tief die gesellschaftlich dominante Struktur bis in die individuelle Psyche reicht. Deshalb erweisen sich auch in der Krise der Arbeitsgesellschaft die kapitalistisch geprägten Subjekte als das vielleicht größte Hindernis für die Aufhebung des herrschenden Fetischsystems. Sie wollen nicht aufhören zu arbeiten, auch wenn längst offen zutage liegt, daß die Kapitalakkumulation an ihre absoluten Grenzen stößt. Das Verrückte an dieser fundamentalen Krise ist, daß sie keinesfalls auf materiellen Mangel zurückgeht, sondern im Gegenteil auf eine ungeheuer fortgeschrittene Produktivität. Unter anderen gesellschaftlichen Bedingungen könnte diese ohne weiteres dafür genutzt werden, alle Menschen der Welt in ausreichendem Maße mit materiellen Gütern zu versorgen und außerdem noch einen gewaltigen Zeitfonds für Muße und kreativ-spielerische Betätigung jeder Art freizusetzen. Unter dem Zwangssystem der Warenproduktion und der abstrakten Arbeit jedoch führt der erreichte Stand der Produktivkraft unweigerlich zum Ausschluß einer immer größeren Zahl von Menschen vom Zugang zu den elementarsten Existenzmitteln. Jede noch so gut gemeinte Absicht der „Umverteilung“ ist unter den gegebenen Bedingungen letzlich zum Scheitern verurteilt, weil das Kriterium zur Beteiligung am gesellschaftlichen Produkt die Verausgabung von Arbeit bleibt. Darum kommen auch Gedanken wie etwa die eines „Grundeinkommens“ oder „Bürgergeldes“ nicht herum, denn sie setzen die Abschöpfung von Wert aus dem betriebswirtschaftlichen Vernutzungsprozeß lebendiger Arbeitskraft in der Warenproduktion voraus. Soll dieser Prozeß nicht abgewürgt werden (und das wäre das Ende der ganzen Münchhausiade), kann die monetäre Umverteilung in der Praxis nur auf eine Almosenzuteilung noch unter Sozialhilfeniveau hinauslaufen. Und auch eine Arbeitszeitverkürzung oder -flexibilisierung (in welcher Variante auch immer) kann allenfalls einen kleinen Teil der Herausgefallenen temporär wieder ins System der Arbeit integrieren – und dies meist nur bei erheblich verschlechtertem Geldeinkommen.

All dies läßt sich auf den fundamentalen und immanent unlösbaren Grundwiderspruch der modernen Warenproduktion zurückführen, der darin besteht, daß sie einerseits auf das massenhafte In-Bewegung-Setzen von Arbeit angewiesen ist, weil sie ihren verrückten, unsinnlichen „Sinn“ der Kapitalakkumulation nur auf diese Weise erfüllen kann. Denn das Kapital ist nichts anderes als die fetischistische Darstellung von vergangener oder „toter Arbeit“ (Marx), von Arbeit, die im betriebswirtschaftlichen Verwertungsprozeß verausgabt wurde. Andererseits erzwingt aber die Marktkonkurrenz eine permanente Steigerung des betriebswirtschaftlichen Produktivitätsniveaus, also gerade ein Überflüssigmachen von Arbeitskraft, und untergräbt so ständig die eigene ökonomische Existenzgrundlage. Bis in die siebziger Jahre konnte der Kapitalismus diesen Grundwiderspruch durch territoriale Expansion und durch die Erschließung neuer arbeitsintensiver Branchen und Bereiche entschärfen (z.B. Autoproduktion). Mit dem Ende des Fordismus ist jedoch diese Aufschubstrategie an ihre Grenzen gestoßen; denn die mikroelektronischen und informationstechnologischen Produktivitätspotentiale sorgen für ein massives Abschmelzen der Arbeit in den produktiven Kernsektoren der Verwertung, für die es keine auch nur annähernde Kompensation mehr gibt. Die angeblich neuen zukunftsträchtigen Sektoren der „Beschäftigung“, insbesondere im sogenannten Dienstleistungsbreich, erweisen sich bei näherem Hinsehen sehr schnell als Chimäre.

Soweit dort tatsächlich eine Expansion stattgefunden hat und nicht nur durch statistische Tricks vorgetäuscht wird, ist das keinesfalls ein Anzeichen für eine auch nur temporäre Lösung des kapitalistischen Dilemmas. Erstens basieren die „Beschäftigungserfolge“ teils direkt, teils indirekt auf der enormen Aufblähung des Kredit- und Spekulationsbereichs, der längst zum Hauptmotor der Weltkonjunktur geworden ist. Entgegen der landläufigen Meinung stellt die Abwanderung von Kapital in diese Sphäre nämlich nicht etwa ein Hemmnis für produktive Investitionen dar, sondern bietet primär eine willkommene Ausweichmöglichkeit für Gelder, die in der Realwirtschaft nicht mehr „rentabel“ angelegt werden können. Die basale Verwertungskrise wird zwar auf diese Weise nicht gelöst, aber dennoch für eine Weile aufgeschoben. Je länger freilich dieser Aufschub währt, je mehr sich die Spekulation verselbständigt, desto gewaltiger wird auch der Rückschlag auf die Realakkumulation, die Sozialsysteme und die Staatsfinanzen sein (die Ereignisse in Südostasien sind nur ein schwacher Vorschein hiervon).

Solange das Spiel allerdings noch funktioniert, tragen die Rückflüsse wesentlich zum Erhalt und zur Schaffung von „Arbeitsplätzen“ bei, die ansonsten niemals finanziert werden könnten. Dies gilt nicht nur für den Staatssektor, der längst auf Gedeih und Verderb am Kredittropf hängt, sondern ebenso und in zunehmendem Maße für einen großen Teil der privat-kapitalistischen „Beschäftigung“; denn die Spekulationsgewinne werden ja teilweise auch wieder für den Kauf von Konsumgütern, Gebäuden und Dienstleistungen verausgabt und setzen damit Arbeit in Bewegung. Vor allem in den USA, wo viele Kleinanleger ihr Vermögen in Aktien angelegt haben, sind die Börsengewinne in den letzten Jahre ein entscheidender Konsummotor gewesen. Und wenn der US-Staatshaushalt 1999 zum ersten Mal seit 30 Jahren ein leichtes Plus aufweisen wird, dann liegt das vor allem an den abgeschöpften Spekulationsgewinnen. Wie der ehemalige US-Notenbankgouverneur Lawrence Lindsey vorgerechnete, hat die Clinton-Regierung insgesamt 225 Mrd. Dollar entsprechender Zusatzeinnahmen bis zum Jahr 2002 fest eingeplant (vgl. Wirtschaftswoche 13.11.97). „Manna vom Himmel“ nennt Lindsey dies ironisch; allerdings handelt es sich um einem höchst profanen Himmel, der ziemlich bald einstürzen dürfte.

Zweitens sind aber bekanntlich die meisten neuen „Arbeitsplätze“ insbesondere im tertiären Sektor nur deshalb überhaupt konkurrenzfähig, weil die Löhne extrem niedrig sind, die sozialen und arbeitsrechtlichen Sicherungen weitgehend oder völlig ausgebaut wurden und kaum noch Steuern und Abgaben gezahlt werden. Die mangelnde ökonomische Produktivität wird so durch eine extreme Ausbeutung der Arbeitskraft und durch die Verschiebung von Kosten auf den Staat oberflächlich (und nur partiell) auf der monetären Ebene ausgeglichen. Doch der die Krise induzierende Grundwiderspruch kann dadurch nicht gelöst werden. Denn vom Standpunkt der Kapitalverwertung zählt nicht einfach, daß überhaupt Arbeitskraft verausgabt wird, sondern ob und wieviel Wert sie darstellt. Das Kriterium dafür ist die auf dem gegebenen Stand der Produktivkraft gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit für die Herstellung eines bestimmten Produkts. Daher wird der Maßstab des Werts von den produktiven Kernsektoren der Weltmarktproduktion bestimmt. Dem kann sich auch der Billiglohnsektor nicht entziehen, der immer dieser Konkurrenz ausgesetzt bleibt.

So können etwa 500 Arbeitsstunden einer Stoff-Zuschneiderin in einer Hinterhof-Schwitzbude durchaus weniger Stückzahlen abwerfen und daher auch weniger Wert darstellen, als eine einzige Arbeitsstunde an einem laserbestückten Textilroboter. Analoges gilt für den breiten Bereich kommerzieller Dienstleistungen, die zwar selbst keinen Wert „produzieren“, aber dennoch systemisch unentbehrlich sind, weil Waren nun einmal auch verkauft werden müssen. Der gesamte Kleinst- und Straßenhandel, der vor allem in den Ländern der „Dritten Welt“ einen großen Teil des informellen Sektors ausmacht, muß sich letztlich an den durchrationalisierten Supermarktketten messen lassen, die mit einem Bruchteil des Personal einen viel höheren Warenumschlag tätigen. In der entwicklungstheoretischen Diskussion der 70er Jahre war dieses Phänomen als „versteckte Arbeitslosigkeit“ bekannt, weil hier, volkswirtschaftlich gesehen, überflüssige Arbeitszeit verausgabt wird. Es galt als Übergangsphänomen in den Ländern der Dritten Welt, das im Zuge einer anvisierten (und mittlerweile gescheiterten) kapitalistischen Modernisierung verschwinden sollte. Im Zynismus des neoliberalen Diskurses hingegen gilt es als das höchste der Gefühle, wenn nun auch in den westlichen Metropolen die Menschen zunehmend dazu gezwungen werden, ihre Arbeitskraft kapitalistisch unterproduktiv und daher zu den miserabelsten Bedingungen zu verkaufen. Hauptsache sie arbeiten überhaupt.

Dieser Terrorismus der Arbeit kann zwar ökonomisch letztlich nicht aufgehen, doch als Krisenverwaltungsstrategie ist er momentan in erschreckendem Maße erfolgreich. Wie zu Beginn der kapitalistischen Warenproduktion wird der Arbeitszwang wieder ganz offen propagiert und eingesetzt, nun aber nicht mehr, um den Menschen die Fabrikdisziplin einzubleuen und sie für die „Armeen der Arbeit“ zu rekrutieren, sondern als Disziplinierungsmittel für eine Bevölkerung, die vom Standpunkt der Verwertung eigentlich überflüssig ist. Dienten die neuzeitlichen Arbeitshäuser der Durchsetzung einer neuen Form gesellschaftlicher Reproduktion gegen den Widerstand großer Teile der Bevölkerung, so hat der aktuelle von Neoliberalen, Sozialdemokraten und Rechtsradikalen gleichermaßen propagierte Zwang zur Arbeit keinen anderen Zweck, als die Aufrechterhaltung dieser historisch längst überholten Form. Das Schlimmste ist, daß damit offenbar ein tiefverwurzeltes Massenbedürfnis bedient wird. Wo sich überhaupt Proteste regen, stehen die Menschen nicht gegen, sondern für die Arbeit auf – soweit sich ihre Wut nicht gleich in rassistischen, antisemitischen und sozialdarwinistischen Projektionen äußert. Während die Krise unaufhaltsam voranschreitet, klammern sie sich verzweifelt an die masochistische Illusion, ihre Lebensenergie weiterhin zu immer miserableren Bedingungen verkaufen zu dürfen. Wenn es nicht gelingt, diese fatale Fixierung aufzubrechen und ein Bewußtsein dafür zu schaffen, daß die historisch geschaffenen Potentiale gesellschaftlicher Reichtumserzeugung aus den fetischistischen Formen von Arbeit und Kapital herausgelöst werden müssen, wird die Krise der Arbeitsgesellschaft die sozialen und natürlichen Lebensgrundlagen restlos zerstören.

Veröffentlicht in der Zeitschrift „Juridikum“ 2/98 (Wien)

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