02.12.2011  Beitrag drucken

Götzendienste

Petra Ziegler

Applaus garantiert. „Nicht die Maschinen brauchen Arbeit, die Menschen brauchen Arbeit!“ – Eine beinahe unverhüllt verrückte Ansage, vorgetragen im Duktus unumstößlicher Wahrheit. Wer allen Ernstes über die „sinnstiftende“ Wirkung von Tankstellenaushilfsjobs und dergleichen schwadroniert, kommt im deutschsprachigen Talk ungestraft davon.

Der Mensch ist geschaffen zur Arbeit und nicht zum Fliegen. Immer schön beschäftigt am Boden bleiben. Ewige Notwendigkeit und Lebenssinn, eine jede ist besser als keine: Arbeit muss sein, Arbeit soll sein. Als „Quelle allen Reichtums“ speist sie proletarischen Stolz und Klassenbewusstsein. Entsprechend hymnisch besungen von der Arbeiterbewegung: „Die Arbeit, sie erhält, / Die Arbeit, sie bewegt die Welt! / Die Arbeit hoch!“ (J. Zapf, Das Lied der Arbeit).

Die Affirmation der Arbeit quer durch alle gesellschaftlichen Schichten, die Beschwörung der „Fleißigen und Tüchtigen“ spiegeln den mit immer rigideren Maßnahmen durchgesetzten Arbeitszwang und die Hetze gegen diejenigen, die „lieber die Hand aufhalten“, statt „Hand anzulegen“ (© österr. Vizekanzler M. Spindelegger). „Die Müßiggänger schiebt beiseite“, die Internationale in üblem Einklang mit klein-bürgerlichem Ressentiment.

Maßnahmen zur Arbeits(platz)beschaffung schmücken jede parteipolitische Agenda, und erst recht zivilgesellschaftliche Alternativprogramme, die auf sich halten. Fleißig ist eins hierzulande, das wird oft und gerne hervorgehoben. Auch ehrenamtlich Engagierte rechnen ihr Tun stolz in geleisteten Arbeitsstunden vor. Und noch ausgewiesen arbeitskritische Geister schrecken kaum davor zurück, stete Umtriebigkeit zu demonstrieren.

Fallweise rufen die Nebenwirkungen des arbeitsgesellschaftlichen Aktivismus (Umweltzerstörung, „ausgleichender“ Konsumwahnsinn, grassierendes Burnout-Syndrom etc.) mahnende Stimmen und durchaus Widerstand auf den Plan, ihrem exzellenten Image tut dies kaum einen Abbruch. Gelegentliche Forderungen nach Fairteilung der Arbeit oder bedingungslosem Grundeinkommen, in denen immerhin leise Zweifel am Erfordernis ununterbrochenen Eifers aufflackern, bleiben bestenfalls Randthemen. Protest gegen die Verhältnisse, ein mittlerweile fast gewohntes Bild, darf bei der sonntäglichen Brunchrunde bis hinauf zur höchsten Regierungsebene auf (zumindest verbal) positive Resonanz hoffen, solange „die Empörten“ nur laut genug ihren Wunsch nach Arbeit artikulieren.

Die Schöne und das Biest?

Arbeit und Kapital. – Gemäß traditioneller (linker) Deutung eine Paarung, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Den „Zwang der Verhältnisse“ zu überwinden meint demnach zuvorderst, Erstere von Fremdbestimmung und Ausbeutung durch das Kapital zu befreien. Gerechter Lohn für ehrliche Arbeit! „Die Arbeit“ als vermeintlich emanzipatorische Kategorie, deren Früchte derzeit nur falsch verteilt und die selbst falsch verteilt wäre, bei gleichzeitiger Betonung des „allein wertschaffenden“ Faktors. Skandalös scheint einzig die Aneignung des „Mehrwerts“ durch die „Kapitalisten“.

Die Verabsolutierung des Interessenkonflikts zwischen Arbeit und Kapital zum kapitalistischen Grundwiderspruch lässt die Verwertungsbewegung als solche außerhalb kritischer Betrachtung. Dass – je nach Standpunkt – von einer Seite die (Ware) Arbeitskraft möglichst teuer verkauft werden will/muss, wo das Gegenüber sich schon konkurrenzbedingt gezwungen sieht, deren Einsatz weitestmöglich zu rationalisieren, ist der Logik der Wertverwertung geschuldet. Es liegt in der „Natur“ der warenproduzierenden Sache.

Kritik vom Standpunkt der Arbeit bleibt blind für warenförmige Arbeit als gesellschaftliches Strukturprinzip. Statt die Befreiung der Menschen von der Arbeit und ihren Zwängen voranzubringen, Kampf um Befreiung der Arbeit. In fragwürdiger Bezugnahme auf Marx, der dagegen festhielt: „Die Arbeit ist frei in allen zivilisierten Ländern; es handelt sich nicht darum, die Arbeit zu befreien, sondern sie aufzuheben.“ (MEW 3, 186)

Unser kreatives, wissenschaftliches, technisch-automatives, kurz, unser produktives Potential, versetzt uns längst in die Lage, in immer kürzerer Zeit die notwendigen Gebrauchsgüter und darüber hinaus die Grundlagen für ein denkbar feines Auskommen aller bereitzustellen. Die moderne warenproduzierende Gesellschaft bringt das Kunststück fertig, das Erreichte gegen sich selbst zu wenden. Mit dem wenig erfreulichen Ergebnis, dass „die Maschinerie an sich betrachtet die Arbeitszeit verkürzt, während sie kapitalistisch angewandt den Arbeitstag verlängert, an sich die Arbeit erleichtert, kapitalistisch angewandt ihre Intensität steigert, an sich ein Sieg des Menschen über die Naturkraft ist, kapitalistisch angewandt den Menschen durch die Naturkraft unterjocht, an sich den Reichtum des Produzenten vermehrt, kapitalistisch angewandt ihn verpaupert usw.“ (MEW 23, 465).

Die Entfaltung der menschlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten verträgt sich offensichtlich nicht mit den Notwendigkeiten der Wertakkumulation.

Wertschaffend?

Das umgekehrt proportionale Verhältnis von Arbeitsproduktivität (die den stofflichen Output je Zeiteinheit bestimmt) und Wert (der pro Zeiteinheit konstant bleibt) verunmöglicht jede „Lockerung“ innerhalb der kapitalistischen Form. Mit der Kategorie Wert beschreibt Marx eine besondere und eben für den Kapitalismus spezifische Form des Reichtums, deren „Voraussetzung ist und bleibt – die Masse unmittelbarer Arbeitszeit, das Quantum angewandter Arbeit als der entscheidende Faktor der Produktion des Reichtums“ (Grundrisse, 592). Im Gegensatz zum „wirklichen“ oder auch stofflich-sinnlichen Reichtum, der sich aus der Vielzahl und unterschiedlichsten Bestimmtheit von Gütern und Fertigkeiten, kreativen Fähigkeiten und Zuwendungen ergibt, bemisst sich die Wertgröße demnach ausschließlich an der in die Produktion eingegangenen (gesellschaftlich notwendigen) Arbeitszeit.

Während sich dem Alltagsverstand ein produktives, wertproduktives Einerlei präsentiert, fallen unter der Oberfläche stofflicher und wertförmiger Reichtum im Lauf der Produktivitätsentwicklung immer weiter auseinander. „Die Marxsche Analyse des Unterschieds zwischen Wert und stofflichem Reichtum ist für seine Konzeption des widersprüchlichen Charakters der kapitalistischen Gesellschaft zentral. Er zeigt auf, dass der Wert tatsächlich dem Reichtum schaffenden Potential von Wissenschaft und Technologie nicht adäquat ist, er im Kapitalismus aber dennoch die Grundbestimmung des Reichtums und der gesellschaftlichen Verhältnisse bleibt. Dieser Widerspruch verdankt sich letztlich dem Doppelcharakter der Arbeit im Kapitalismus.“ (Postone 2003, 306)

Weit davon entfernt, die Arbeit als Quelle allen Reichtums zu setzen, beschreibt Marx diesen wachsenden Anachronismus: „In dem Maße aber, wie die große Industrie sich entwickelt, wird die Schöpfung des wirklichen Reichtums abhängig weniger von der Arbeitszeit und dem Quantum angewandter Arbeit, als von der Macht der Agentien, die während der Arbeitszeit in Bewegung gesetzt werden und die selbst wieder […] in keinem Verhältnis steht zur unmittelbaren Arbeitszeit, die ihre Produktion kostet, sondern vielmehr abhängt vom allgemeinen Stand der Wissenschaft und dem Fortschritt der Technologie, oder der Anwendung dieser Wissenschaft auf die Produktion. […] Der wirkliche Reichtum manifestiert sich vielmehr […] im ungeheuren Missverhältnis zwischen der angewandten Arbeitszeit und ihrem Produkt.“ (Grundrisse, 592)

Soweit die FreundInnen der Arbeit die Marx’schen Ausführungen zum „Doppelcharakter der Arbeit, je nachdem sie sich in Gebrauchswert oder Tauschwert ausdrückt“, im theoretischen Fundus führen, bleibt ihre Referenz in mehrfach irreführender Weise unvollständig. Was bei Marx eine – wenn auch widersprüchliche – Einheit bildet, wird nur zu gerne aufgelöst. Die ihrem „Charakter“ nach gute, konkrete Arbeit, die als solche allerhand nützliche Gebrauchsgüter produziert, steht für sich, die vom „Kapitalisten“ kommandierte Arbeit, vulgo Lohnarbeit, setzt sich zwecks Auspressung von Mehrwert gewissermaßen obendrauf.

Abstrakte, d.h. ihrem Inhalt gegenüber gleichgültige Arbeit „bildet“ den Wert. Nur im Kapitalismus, so Marx unmissverständlich, hat gesellschaftliche Arbeit doppelten Charakter, nur hier existiert der Wert als spezifisch gesellschaftliche Form menschlicher Tätigkeit. (Vgl. Postone 2003, 202)

Ihres kritischen Gehalts entkleidet, wurde die Verwandlung von Arbeit in Wert als positives fact zur Grundlage des Selbstverständnisses der Arbeiterbewegung. Umkämpft, mal mehr, mal weniger wild umstritten, bleibt nur die Verteilung des (Mehr-)Werts. Die Frage, „warum dieser Inhalt jene Form annimmt“ (MEW 23, 94), wurde erst gar nicht gestellt. Gerade das Absonderliche einer Gesellschaft, „welche die in der Produktion eines Gebrauchsdings verausgabte Arbeit als seine ‚gegenständliche‘ Eigenschaft darstellt, d.h. als seinen Wert“ (MEW 23, 76), bleibt so außerhalb des Horizonts, das Arbeitsprodukt als „Wertding“ und damit als Ware selbstverständlich.

Selbstzweckübung

„In der Sphäre der Arbeit zählt nicht, was getan wird, sondern dass das Tun als solches getan wird, denn die Arbeit ist gerade insofern ein Selbstzweck, als sie die Verwertung des Geldkapitals trägt – die unendliche Vermehrung von Geld um seiner selbst willen. Arbeit ist die Tätigkeitsform dieses absurden Selbstzwecks.“ (krisis, Manifest gegen die Arbeit)

Arbeit im Kapitalismus ist Mittel und Zweck zugleich. Arbeit um der Arbeit wegen. Arbeit produziert wiederum Arbeit, verwandelt, sozusagen dingfest gemacht. Ein und dieselbe „Substanz“ (abstrakte Arbeit) in unterschiedlicher Erscheinung: einmal als lebendige Arbeit, einmal als „tote“, vergegenständlicht in der Ware, als „Wert“. Zwei Momentaufnahmen in der Verwertungsbewegung des Kapitals. Arbeitskraft-Verausgabung als „tautologischer Selbstzweck“ (Robert Kurz), ein Formwandlungsprozess ohne Interesse für den jeweils konkreten Inhalt, der nur auf sich stetig erweiternder Basis „Sinn“ macht. Akkumuliert! Akkumuliert! Auf dem toten Gebirge angehäufter vergangener Arbeit darf keinen Augenblick lang ausgeruht werden, die selbstbezügliche (scheinbare) Endlosschleife von Arbeit und Geld verlangt unausgesetzt nach neuer Lebensenergie.

Doch längst nicht alles Dargebotene findet Akzeptanz. Erweist sich die Arbeitskraft in der Anwendung als „unrentabel“, fällt sie gewissermaßen aus der Rolle, bleibt alle Hingabe vergebens. Unverwertbares spuckt der Arbeitsgötze wieder aus. Was zählt, lässt sich in mehr Geld verwandeln, was bloß gebraucht wird, zählt nicht. Wer nichts zu bieten hat, hat mindestens Bereitschaft zu demonstrieren. Vollzeit.

Das „ungeheure Missverhältnis zwischen der angewandten Arbeitszeit und ihrem Produkt“ lässt die Verwertungsmaschinerie zunehmend leerlaufen. Trotz der enormen produktiven Kapazitäten bleibt ja der Wert an die verausgabte Arbeitszeit gebunden. Die wachsenden Gütermengen repräsentieren eine sich tendenziell gegenläufig entwickelnde Wertmasse. Die Akkumulationsbewegung laboriert am eigenen beschränkten Selbstzweck. Mit jedem Produktivitätssprung untergräbt der kapitalistische Selbstwiderspruch die Bedingungen der Wertschöpfung und damit die Grundlage der Arbeitsgesellschaft insgesamt.

„Die gesellschaftliche Form wird nur noch um ihrer selbst willen mit aller Gewalt aufrechterhalten, obwohl ihre Substanz, die massenhafte Vernutzung lebendiger Arbeitskraft, schwindet. Damit schlägt der Fetischismus von Arbeit und Warenform in die offene Vernichtung der Welt um. Was innerhalb der warengesellschaftlichen Formprinzipien nicht mehr möglich ist, soll überhaupt nicht mehr sein dürfen.“ (Trenkle 2004)

Arbeitsweltliche Zumutung

„Im Kapitalismus ist gesellschaftliche Arbeit nicht nur Gegenstand von Herrschaft und Ausbeutung, sondern selbst deren wesentlicher Grund.“ Moishe Postone beschreibt die moderne kapitalistische Gesellschaft als „mit einer inneren, richtungsgebundenen Dynamik“ versehen, die sie „einer geschichtlich einmaligen Form gesellschaftlicher Vermittlung verdankt.“ Obwohl es die tägliche Praxis (Arbeit im Kapitalismus) der Menschen ist, die diese Form konstituiert, „ist sie von abstrakter, unpersönlicher und quasi-objektiver Natur“, so als existierte sie „unabhängig von den Subjekten dieser Praxis“ (vgl. Postone 2003, 23).

Mit der Gleichsetzung und im Austausch unserer individuellen Arbeitsprodukte erschaffen wir (unbewusst) die grundlegenden Struktur- und Bewegungsmuster unserer Gesellschaft. Es sind unsere eigenen wechselseitigen Produktionsbeziehungen, die uns in verselbständigter Gestalt konfrontieren. „Weil die gesellschaftliche Vermittlung in vergegenständlichter Form existiert, hat sie objektiven Charakter und ist nicht manifest gesellschaftlich.“ (Ebd. 239) Eine im Wortsinn eigenwillige Form „sachlicher Abhängigkeit“, jenseits persönlicher Abhängigkeitsverhältnisse und konkret ausgeübter Herrschaft. Sie bestimmt das Leben der Menschen weit über den Umstand hinaus, dass der oder die Einzelne erst vermittels erfolgreichen Verkaufs der eigenen Arbeitskraft partiellen Zugriff auf Waren aller Art und damit die Produkte anderer erhält.

Als Kauf- und Verkaufssubjekt, nutzenmaximierend, konkurrierend und streng kalkulierend soll unsereins die Arbeitswelt bevölkern. Trost und Zerstreuung bieten Massen von vorzugsweise billigem Warenschrott, die dank „planned obsolescence“ immer rascher ersetzt werden wollen. Womit gesichert scheint, dass auch zukünftig jede Maßnahme zur Reduktion der Treibhausgase im Ansatz scheitert. Wir bleiben MitläuferInnen im globalen Rennen der „Standorte“, bis wir uns endlich allesamt weggespart haben oder, was wahrscheinlicher ist, die ganze Blase aus vorabkapitalisierter zukünftiger Arbeit platzt.

Bei Licht betrachtet…

Die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, lokaler Gemüseanbau, die Weitergabe von Erfahrungswissen, Stadtparkpflege, aufmerksame Zuwendung, die Erforschung von Wirkstoffen zur Malariabekämpfung, Butterbrotstreichen, die Überwachung von Produktionsabläufen, Malen und Anstreichen, Komponieren, Erkenntnissuche in Sachen Energieeffizienz, Erkenntnissuche überhaupt, die Betreuung Kranker und Hilfebedürftiger und unendlich vieles mehr sind nicht gegeneinander verrechenbar. Sie bilden auch keine „ökonomische Sphäre“ irgendwo außerhalb des sonstigen Lebens oder könnten von dieser „abgespalten“ werden. Sie mögen im Einzelnen unverzichtbar sein oder irgendwann überholt, gesellschaftlich umstritten oder allgemein anerkannt. Eine abstrakte Kategorie, die uns ihre Logik aufzwingt, bilden sie nicht. Eine auf stofflicher Ebene hochgradig vernetzte Produktion ist in ihren Teilen, wie auch im Ganzen, immer wieder zu hinterfragen und neu auszurichten hinsichtlich Ressourcenverbrauchs, Umweltbelastung, der Anforderungen aller Involvierten. Betriebswirtschaftliche Effizienz ist dabei kein Maßstab. Austausch, das meint bewusste Absprache und Auseinandersetzung über die gemeinsamen Belange, keinerlei bewusstloser Dynamik unterworfen, nicht „Austausch ehrlicher Arbeit“. Eine/einer für sich, zwei, eine ganze Gruppe können ganz im jeweiligen Tun versinken, neudeutsch Flow genannt und mit dem Cash Flow nicht im Entferntesten verwandt. Herausforderungen finden sich genug.

Der obszöne Raub an Lebenszeit und -energie im Dienst der kapitalistischen Selbstzweckbewegung, die ganze arbeitsweltliche Zurichtung mitsamt ihrer in wahnwitziger Konsequenz immer noch weiter erhöhten Taktfrequenz, der zunehmend prekäre Status alles Lebendigen sind dagegen eine einzige Zumutung. „Toten“ Wert zu wahren kann keine Aufgabe sein.

Literatur

Gruppe Krisis (1999): Manifest gegen die Arbeit (Online-Version: http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit).
Marx, Karl/Engels, Friedrich (MEW 3): Die deutsche Ideologie, Berlin 1978.
Marx, Karl (MEW 23): Das Kapital. Erster Band, Berlin 1985.
Marx, Karl (Grundrisse): Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, Berlin 1953.
Postone, Moishe (2003): Zeit, Arbeit und gesellschaftliche Herrschaft, Freiburg 2003.
Trenkle, Norbert (2004): Arbeitskritik und soziale Emanzipation. Eine Replik auf Kritiken am „Manifest gegen die Arbeit“, in krisis 28, Münster 2004.

erschienen in: Streifzüge 53 / Herbst 2011