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Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

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Markt oder Leben?

Erstellt von admin am 23. Dezember 2008

Radikale Überlegungen zu einigen Grundfragen des Menschseins

von Franz Schandl

Unsere alltäglichen „Selbstverständlichkeiten“ sind gewachsen und nicht ehern. Sie entstammen nicht der Natur, sondern dem Training. In meinem Beitrag werden jene nicht einfach vorausgesetzt, sondern im Gegenteil: ausgesetzt und auseinander genommen. Sie stehen im Zentrum einer schrägen Betrachtung, die mehr verrückt als sie ist. Die gebenedeite Marktwirtschaft wird nicht nur einer Kritik unterzogen, ihre zentralen Mechanismen Tausch, Geld, Wert, Arbeit, Konkurrenz oder Geschäft werden überhaupt in Frage gestellt. Dem Selbstverständlichen ist das Verständnis zu entziehen. Weiterlesen »

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Was ist Wertkritik?

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

Interview der Zeitschrift MARBURG-VIRUS mit Ernst Lohoff und Robert Kurz

Frage 1: Ein zentrales Merkmal der Krisis ist ihr wertkritischer Ansatz. Könnt Ihr kurz skizzieren, was Wertkritik für Euch heißt und was den entscheidenden Unterschied dieses Ansatzes zu anderen linken Theorietraditionen ausmacht? Ist die “Kritik der Warengesellschaft”, so der Untertitel der Krisis, dasselbe wie die Kritik der politischen Ökonomie? Was heißt Wert und Wertvergesellschaftung? Weiterlesen »

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Grillen statt Heuschrecken

Erstellt von admin am 30. Dezember 2006

Zu “Das Lebensmittel” von Wolf Lotter, brand eins 03/06*

von Andreas Exner

Weder stinkt Geld, noch kann man’s essen. Nichts tut es, schon gar nicht schaden. Dennoch geht ohne Geld nichts. So eben geht es zu im Kapitalismus. Gespenster hat dieser Spuk bisher noch alle überlebt.

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Hinführendes zur Wertkritik

Erstellt von admin am 29. Dezember 2006

Fünf Thesen zu Kapitalismuskritik und Utopie

von Lothar Galow-Bergemann

1. Konstruktionsfehler Warengesellschaft

Der Grundbaustein des Reichtums der Gesellschaft, in der wir leben, ist die Ware (Marx). Jede Ware hat einen Wert. Während nun im Alltag aus tausenderlei Gründen dem einen dies und der anderen jenes etwas “wert” ist oder auch nicht, so handelt es sich beim Wert einer Ware um etwas ganz anderes. Weiterlesen »

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Was ist der Wert?

Erstellt von admin am 26. Dezember 2006

ÜBER DAS WESEN DES KAPITALISMUS – EINE EINFÜHRUNG

Streifzüge 30/2004

von Christian Höner

Die ersten Werttheoretiker waren die Klassiker der bürgerlichen Ökonomie: Adam Smith und David Ricardo. Sie gingen davon aus, dass die Arbeit, die benötigt wird, um ein Produkt herzustellen, den Wert einer Ware bildet. Die vergangene, verausgabte Arbeit liegt demnach gewissermaßen in der Ware und verleiht ihr so die Eigenschaft, Wert zu besitzen. Die Frage, warum überhaupt Produkte in den warenproduzierenden Gesellschaften eine Wert-Eigenschaft erhalten, konnten und wollten sie nicht beantworten. Das tat dann ein Kritiker des Waren produzierenden Systems namens Karl Marx. Weiterlesen »

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Geld ist genug da – doch das ist keine Lösung

Erstellt von admin am 24. Dezember 2006

Argumentationsblatt (PDF)

Download: geld-ist-genug-da-doch-das-ist-keine-loesung.pdf

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Mehrwert und Verwertung

Erstellt von admin am 31. Dezember 2004

Ausführungen zum Okkultismus der Ware Arbeitskraft

Streifzüge 30/2004

von Franz Schandl

Er spukt also wieder in den Hirnen, und er war auch nie ganz draußen. Gemeint ist der Mehrwert, jene Größe, um die es eigentlich gehen soll. Unsere Aufgabe besteht nun darin, die Mehrwertkritik in ihre Schranken zu weisen, sie bloß als das gelten zu lassen,was sie ist, ein integrierter Bestandteil der Wertkritik, nicht ihre Gegensetzung.Wird sie als diese verstanden und gar zum Zentrum der Gesellschaftskritik aufgeblasen, dann ist sie als eine Form verkürzter Kapitalismuskritik zu interpretieren, deren Implikationen alles andere als unproblematisch sind. Weiterlesen »

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Geldkritik und Antisemitismus

Erstellt von admin am 31. Dezember 1998

von Ernst Lohoff

1.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war man sich in der Erwartung einig, daß Fortschritt und Vernunft das heranbrechende Säkulum prägen würden. Die Herausbildung der modernen Warengesellschaft wurde als Prozeß der sukzessiven Entmystifizierung und restlosen Durchrationalisierung aller Verhältnisse verstanden. Die sozialistische Opposition proklamierte zwar, erst die Befreiung von kapitalistischer Herrschaft würde das von ihr emphatisch mit gefeierte Rationalitätspotential der Moderne voll zur Entfaltung bringen; kulturkonservative Stimmen wiederum trauerten um all das, was sie mit der voranschreitenden “Entzauberung der Welt” verloren gehen sahen; beide Strömungen haben damit die herrschende fortschrittsoptimistische Sichtweise aber keineswegs in Frage gestellt, sondern lediglich variiert.  Weiterlesen »

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Was ist der Wert? Was soll die Krise?

Erstellt von admin am 27. Dezember 1998

Überarbeitung eines Referates, gehalten am 24. Juni 1998 an der Universität Wien

francais: Qu’est-ce que la valeur, qu’en est-il de la crise?

spanisch: ¿Qué es el valor? ¿Qué significa la crisis?

Norbert Trenkle

Der Bogen, den ich schlagen möchte, ist sehr weit gespannt. Er führt von der allergrundsätzlichsten Ebene der Werttheorie oder vielmehr der Wertkritik – also von der Ebene der Grundkategorien der warenproduzierenden Gesellschaft: Arbeit, Wert, Ware, Geld – zur Ebene, auf der diese Grundkategorien als verdinglichte und fetischistische, als scheinbar “natürliche” Tatsachen und “Sachzwänge” erscheinen. Auf dieser Ebene – der Ebene von Preis, Profit, Lohn, Zirkulation etc. – treten zugleich die inneren Widersprüche der modernen Warengesellschaft offen zutage; dort erweist sich ihre letztliche historische Unhaltbarkeit: und zwar in Gestalt der Krise. Weiterlesen »

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Jenseits der Gerechtigkeit

Erstellt von admin am 31. Dezember 1997

“Man beliebt aber das “bürgerliche” Niveau nicht zu überschreiten.”

Franz Schandl

Wie in den vorangegangenen Beiträgen, so auch in diesem: Es geht um nichts weniger als um eine gemeinverständliche und doch nicht banalisierende Reformulierung der Marxschen Theorie. Und zwar ihrer Substanz nach. Dies ist uns Voraussetzung, nicht jedoch alleinige Bedingung, die gesellschaftlichen Prozesse adäquat beurteilen und schlußendlich auch handeln zu können. Weiterlesen »

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