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krisis

Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft

Galow-Bergemann, Lothar

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Das Gute und die Gier

Erstellt von Achim am 3. Dezember 2008

Ressentiments und Blütenträume regressiver Kapitalismuskritik – zu einigen Defiziten der Debatte über die gegenwärtige Finanzkrise

konkret 12/2008

Lothar Galow-Bergemann

Als der Erzbischof von München und Freising – der Mann heißt tatsächlich Marx – kürzlich all jene zur “Umkehr“ aufrief, “die meinten, ohne Arbeit schnell reich werden zu können“ (Spiegel online, 25.10.), hat er vermutlich nicht an das Volk der Lottospieler gedacht. Ausdrücklich ermahnte er „die gescheiterten Banker“ zur Buße, Weiterlesen »

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Vom Elend marktwirtschaftsgläubiger Kapitalistenkritik

Erstellt von Achim am 13. November 2008

Jungle World Nr. 46/08, 13. November 2008 (dort unterm Titel “Maximale Dummheit”)

Lothar Galow-Bergemann

Oskar Lafontaine staunte nicht schlecht: „Unsere Vorschläge werden so schnell akzeptiert, dass wir damit gar nicht mehr nachkommen.“ Gerade hatte sein Amtsnachfolger Steinbrück eine knallharte antikapitalistische Maßnahme präsentiert: Weiterlesen »

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Gewinne statt Gesundheit

Erstellt von admin am 23. Oktober 2008

Zu den Hintergründen der Krankenhausmisere und warum Klinikbeschäftigte (endlich) auf die Straße gehen

junge Welt 25.9.2008

Lothar Galow-Bergemann

Wenn Sie demnächst einen Freund im Krankenhaus besuchen, wünschen Sie ihm nicht nur “Gute Besserung!”, sondern auch “Viel Glück!”. Er wird es brauchen können, denn in den Kliniken häufen sich Überlastungssituationen dauergestresster Pfleger und Ärztinnen, die nicht immer glimpflich für die Patienten ausgehen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Berichte von Klinikbeschäftigten veröffentlicht. Kostproben gefällig? “Die Patienten werden fertig gemacht: fertig gepampert, fertig infundiert, fertig herumgewälzt (unabhängig von den Frakturen). Und damit sie das alles mitmachen, fertig gefesselt - sei es durch Gitter oder Handfesseln oder durch Schmerz- und Beruhigungsmittel.” “Es wird an allem gespart, sogar bei der Reinigung der Patientenzimmer (Flusen am Boden, schmutzige Waschbecken, ungeleerte Mülleimer usw.), am Essen, am Material und natürlich am Personal… Wir müssen mehr Zeit am Computer mit Dokumentationen verbringen als am Patientenbett.” “Kontinuierliche Überwachung geht nicht mehr, Medikamente und Essen gibt es nur zeitverzögert, 1 Kind nach Kopf-OP musste lange schreien, da keine Kapazität zum Füttern vorhanden war, auch Säuglinge mussten auf ihre Malzeiten warten. 1 Patient lag 2-3 stunden in seiner vollen Windel (Stuhlgang), eine zeitnahe Reaktion auf Alarme ging auch nicht mehr.”

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Schäubles Kleingeld ist nicht genug

Erstellt von admin am 23. Oktober 2008

Was die Lokomotivführer hinter sich haben, könnte den Beschäftigten im öffentlichen Dienst noch bevorstehen: Streik. Ob Verdi eine kämpferische Strategie beibehält und die sozialpartnerschaftlichen Illusionen aufgibt, ist aber offen.

Jungle World 03/08, 17. Januar 2008

Lothar Galow-Bergemann

Früher hörte man häufig den Satz: »Man müsste es so machen wie die Franzosen.« In letzter Zeit wird er häufig ergänzt: »Oder wie die Lokführer.« Die Stimmung unter den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hat sich geändert. Dazu hat nicht nur ihre schlechte finanzielle Lage beigetragen, sondern auch das Beispiel der Lokomotivführer, die sich nicht mehr an die Spielregeln gehalten und gezeigt haben, dass es tatsächlich anders geht. So hört mancher Gewerkschafter immer häufiger Bemerkungen wie: »Es reicht!« Oder: »Jetzt sind wir auch mal dran!«

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“Gegen Börsenungeziefer”

Erstellt von admin am 23. Oktober 2008

Spontane Empörung, Vernichtungssehnsucht und Reflexion - Anmerkungen zu einer Debatte in der Gewerkschaft ver.di

Streifzüge 42/2008

Lothar Galow-Bergemann

Das neben stehende Bild entstand im Mai 2007 in München während des Streiks bei Telekom: Da geht es gegen die üblichen Zumutungen, die der Kapitalismus so zu bieten hat: Stellenabbau, Lohnkürzung, Arbeitszeitverlängerung. Streikteilnehmer haben ein Transparent gemalt, darauf sind zu sehen: eine Heuschrecke, die sich an Aktien satt frisst, eine große Hand, die den Schädling aus einer Spraydose (beschriftet mit “ver.di” und “extra sozialverträglich”) mit Gas besprüht, darunter der Schriftzug “Gegen Börsenungeziefer”: Die starke Hand des starken Manns macht Schluss mit dem Volksschädling an den Börsen, und zwar, wie um auch den letzten Verdacht auszuräumen, es könne doch nicht “darum” gehen, mit Gas! Extra sozialverträglich auch noch, die “Volksgemeinschaft” lässt grüßen.

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Arbeit & Wachstum für Umwelt? Nein Danke!

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

Download: arbeit-&-wachstum-fuer-umwelt-nein-danke.pdf

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Kapitaler Klimawandel

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

erschienen in anti-atom-aktuell Nr. 179, April 2007

von Andreas Exner und Lothar Galow-Bergemann

Alle reden vom Wetter. Wer bei Klimawandel bis dato an vier Jahreszeiten dachte, denkt jetzt schon mal an den Untergang der Welt. Der jüngste UN-Bericht zum Klimawandel hat beachtliche Aufregung verursacht. Nach Jahren postkatastrophischen Bewusstseins, wie es hieß, das Umweltprobleme nicht beseitigen, sondern in Form von Umweltrisiken managen wollte, vertieft sich nun ein Unbehagen, das der Risikodiskurs augenscheinlich nur mehr schwer bearbeiten kann.

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Wegsehen oder Solidarität mit Israel?

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

Civilization of Clash und antisemitischer Vernichtungswahn

Streifzüge 39/2007

Lothar Galow-Bergemann

1.

“Israel muss von der Bildfläche getilgt werden.” “Die Wurzel des zionistischen Regimes muss trockengelegt werden.” “Die Anwendung einer einzigen Atombombe würde Israel völlig zerstören, während sie der islamischen Welt nur begrenzte Schäden zufügen würde.” Wer dem gegenwärtigen iranischen Präsidenten Ahmadinejad diese Worte in den Mund legen wollte, läge falsch. Das erste Zitat stammt von Chomeini, dem iranischen Revolutionsführer von 1979 bis 19891, das zweite vom derzeitigen religiösen Führer Khamenei2 und das dritte vom ehemaligen Staatspräsidenten Rafsandschani3, der in Deutschland allen Ernstes den Ruf eines “gemäßigten” Vertreters des iranischen Regimes genießt.

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Knobelbecher und Sandalen

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

Neue Farbenlehre: die schwarzbraune Grauzone zwischen Union und Neonazis

Konkret, September 2007

Lothar Galow-Bergemann

Wird die gesellschaftliche Krise der Gegenwart in eine Neuauflage der Herrschaft antisemitischen, nationalistischen und rassistischen Wahns münden?

Der baden-württembergische SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Braun und seine Fraktionsvorsitzende Ute Vogt haben ein Buch herausgegeben, das sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt, wenn auch nur indirekt. Die achtzehn Autorinnen und Autoren nehmen eine nunmehr schon über zwanzig Jahre währende, scheinbar unaufhaltsame Erfolgsgeschichte unter die Lupe, die sich im schwarzbraunen Zwischenreich zwischen Union und Neonazis abspielt. Der Band liefert umfangreiche Analysen und Recherchen zur Wochenzeitung “Junge Freiheit”. Er gibt Einblicke in ihre ideologischen Grundlagen wie diskursive Bandbreite, ihre Strategie, ihre internen Widersprüche und Richtungskämpfe ebenso wie in die personellen und finanziellen Netzwerke, in die sie eingebunden ist und die sie selber knüpft.

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Die Geister, die sie rufen

Erstellt von admin am 31. Dezember 2007

Nachdem vor zweieinhalb Jahren die IG Metall die deutsche Wirtschaft von blutsaugenden Mücken aus Amerika bedroht sah (siehe KONKRET 6/05), ruft nun die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Finanzkapital in Form der Heuschrecke zum Grundübel des Kapitalismus aus. Mit vorhersehbaren Folgen.

Konkret 12/2007

Lothar Galow-Bergemann Weiterlesen »

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